Bristol Myers Squibb hat angekündigt, dass es Nvidia's neuestes KI-Computing-System erwirbt, um seine Arzneimittelentdeckungs- und Entwicklungsprozesse zu verbessern. Der Deal beinhaltet den Kauf des Nvidia DGX SuperPOD, der auf der neu eingeführten Vera Rubin-Architektur des Unternehmens basiert. Dies ist das erste Mal, dass ein Life-Sciences-Unternehmen ein solches System erwirbt, so der Pharma-Riese. Der Schritt unterstreicht die wachsende Abhängigkeit von fortschrittlicher Rechenleistung innerhalb der biopharmazeutischen Industrie, um die Arzneimittelinnovation zu beschleunigen.
Die Übernahme folgt auf Bristol Myers' früheren Kauf eines kleineren SuperPOD-Systems von Nvidia, das schätzungsweise zwei bis drei Generationen hinter dem neuen Vera Rubin-basierten Modell liegt.
Laut Unternehmensvertretern wird die erhöhte Rechenleistung es ihnen ermöglichen, in den frühen Entwicklungsstadien deutlich mehr potenzielle Arzneimittelkandidaten zu bewerten. Robert Plenge, Chief Research Officer von Bristol Myers, stellte fest, dass das neue System es dem Unternehmen ermöglichen würde, mehrere Dutzend potenzielle Arzneimittelkandidaten statt nur eine Handvoll zu verarbeiten. Er erklärte, dass KI-Tools die Zeit, die für die Entwicklung von Medikamenten für klinische Tests erforderlich ist, bereits um 20 bis 30 Prozent reduziert haben, mit der Möglichkeit, in Zukunft 50 Prozent zu erreichen.
Ein Beispiel, das von Plenge angeführt wird, ist eine experimentelle Behandlung für Sichelzellenkrankheit, die sich derzeit in einer frühen klinischen Entwicklung befindet und die, wie er erklärte, ohne KI-gestützte Forschung möglicherweise nicht identifiziert worden wäre. Greg Meyers, der Chief Digital and Technology Officer des Unternehmens, hob hervor, dass die Entscheidung, in das neue System zu investieren, teilweise durch steigende Rechenanforderungen getrieben wurde, da Bristol Myers den Einsatz von KI in seinen Forschungsaktivitäten erweitert. KI wird sowohl in kleinmolekulare als auch in großmolekulare Arzneimittelentwicklungsprogramme integriert. Meyers wies auch auf die verbesserte Energieeffizienz des neuen Systems hin, die angesichts der steigenden Stromkosten entscheidend ist.
Die Integration von KI in die Arzneimittelentdeckung stellt einen breiteren Trend dar, bei dem pharmazeutische Unternehmen den oft langwierigen und kostspieligen Prozess der Markteinführung neuer Behandlungen rationalisieren wollen. Durch die Nutzung von KI zielen Unternehmen darauf ab, lebensfähige Arzneimittelziele schneller zu identifizieren und die Erfolgswahrscheinlichkeit in klinischen Studien im späteren Stadium zu erhöhen. Diese Verschiebung spiegelt eine grundlegende Veränderung in der Art und Weise wider, wie die moderne Arzneimittelentwicklung angegangen wird, wobei die Rechenleistung eine immer größere Rolle spielt.
Bristol Myers' fortgesetzte Investitionen in hochmoderne KI-Technologien positionieren es als führend bei der Anwendung künstlicher Intelligenz auf pharmazeutische Innovationen. Während das Unternehmen seine KI-Fähigkeiten ausbaut, zielt es darauf ab, einen Wettbewerbsvorteil bei der Entwicklung neuer Therapien zu halten und gleichzeitig Herausforderungen im Zusammenhang mit Ressourcenverbrauch und betrieblicher Effizienz anzugehen. Der Einsatz des neuen Systems soll das Engagement des Unternehmens für die Weiterentwicklung der medizinischen Wissenschaft durch technologischen Fortschritt weiter festigen.
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Channel NewsAsia (CNA)Staatlich / öffentlichMitteFaktentreue 85Objektivität 78vor 18 Std. Bristol Myers kauft neuestes KI-Computing-System von Nvidia für die ArzneimittelforschungBristol Myers Squibb hat angekündigt, dass es das KI-Computing-System der neuesten Generation von Nvidia erwirbt, insbesondere das DGX SuperPOD auf der Basis der Vera Rubin-Architektur. Diese Akquisition macht Bristol Myers zum ersten Life-Sciences-Unternehmen, das dieses fortschrittliche System übernimmt, das zur Verbesserung der KI-gestützten Arzneimittelentdeckung und -entwicklung entwickelt wurde. Der Schritt folgt auf einen früheren Kauf eines älteren SuperPOD-Systems und spiegelt die zunehmende Abhängigkeit der Pharmaindustrie von KI-Infrastruktur wider, um die Identifizierung von Arzneimittelzielen zu beschleunigen und die Erfolgsraten klinischer Studien zu verbessern. Die Führungskräfte betonten die Fähigkeit des Systems, deutlich mehr potentielle Arzneimittelkandidaten zu verarbeiten und Entwicklungszeiträume zu reduzieren, wobei einige Schätzungen eine Zeitverkürzung von bis zu 50% vorschlagen. Sie stellten auch die verbesserte Energieeffizienz des Systems fest und betonten die Kosten in Hinblick auf steigende Stromkosten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert einen Sachbericht über eine Unternehmensakquisition und ihre Auswirkungen auf die KI bei der Arzneimittelentwicklung.
Warum Faktentreue (85): The article reports on Bristol Myers Squibb purchasing an Nvidia DGX SuperPOD system based on the Vera Rubin architecture for AI-driven drug research. This aligns with industry trends where pharmaceutical companies invest in AI infrastructure. Financial terms are not disclosed, which is standard in
Warum Objektivität (78): The article presents the purchase as a strategic move driven by growing computing demands and the need to deploy larger AI models. While it highlights benefits of AI in drug discovery, it frames the decision primarily from the perspective of the company's leadership, quoting executives who express o
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