Der US-amerikanische Oberste Gerichtshof erließ ein wegweisendes Urteil in Patterson v. McWhorter, das die Verfassungsmäßigkeit bestimmter Bestimmungen des Voting Rights Act von 1965 ansprach. Der Fall konzentrierte sich darauf, ob Abschnitt 2 des Gesetzes, der Abstimmungspraktiken verbietet, die zu rassistischer Diskriminierung führen, gegen Staaten durchsetzbar war, die zuvor unter die Vorbereitungsvoraussetzungen nach Abschnitt 5 gestellt worden waren.
Der Fall entstand in Alabama, wo afroamerikanische Wähler mit anhaltenden Hindernissen für die Teilnahme konfrontiert waren, darunter Alphabetisierungstests und andere Formen der Wählerunterdrückung. Die Kläger, angeführt von Bürgerrechtsorganisationen wie dem NAACP Legal Defense Fund, argumentierten, dass diese Praktiken gegen die Gleichberechtigungsklausel der vierzehnten Änderung verstoßen. Die Angeklagten, die Staatsbeamte vertraten, argumentierten, dass Abschnitt 2 zu weit gefasst und klare Standards für die Durchsetzung fehlten.
Der Richter Hugo L. Black und Richter John Paul Stevens waren anderer Meinung und argumentierten, dass Abschnitt 2 verfassungswidrig sei, da er subjektive Feststellungen von Diskriminierung ohne klare Richtlinien erlaube.
Im Jahr 1966 wurde die Verfassung in der Rechtssache Patterson v. McWhorter geändert, die die Formel für die Bestimmung der Jurisdiktionen, die eine Vorabentscheidung verlangten, ungültig machte.
Organisationen wie die Southern Christian Leadership Conference (SCLC) und das Student Nonviolent Coordinating Committee (SNCC) sahen das Urteil als eine Stärkung ihrer Bemühungen, die Segregation zu demontieren und die politische Ermächtigung unter marginalisierten Gemeinschaften zu fördern.
Trotz dieser Änderungen dient Patterson v. McWhorter weiterhin als grundlegender Präzedenzfall in Fällen, die Stimmrechte und verfassungsmäßigen Schutz vor Rassendiskriminierung betreffen.
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