Die kroatische Ministerin für Umweltschutz und grüne Umstellung, Marija Vučković, gab am Samstag bekannt, dass die Regierung Anfragen an 62 europäische Adressen über die Entsorgung gefährlicher Abfälle aus Gospić geschickt hat.
Vučković äußerte sich zu den Bedenken der Einwohner von Gospić, die besorgt sind über die zukünftigen Schritte bei der Abfallbewirtschaftung. Sie forderte Geduld auf und stellte fest, dass das Ergebnis davon abhängen wird, ob interessierte Wirtschaftssubjekte an den laufenden öffentlichen Beschaffungsverfahren teilnehmen. Die Ministerin erkannte die berechtigte Besorgnis der Öffentlichkeit über vergrabene Abfälle an, insbesondere in Gebieten, die als "schwarze Flecken" bekannt sind und sich auf felsigem Gelände befinden. Sie bestätigte, dass die zuvor diskutierten lokalen Kontaminationsprobleme weiterhin vorhanden sind, und warnte vor einer potenziellen schnelleren Verbreitung von Kontaminanten.
Am 28. August hatte das Ministerium bereits Anfragen an 15 ausländische Adressen über die Möglichkeit der Annahme solcher gefährlicher Abfälle geschickt. Dies war auf das Fehlen von Einrichtungen für die Entsorgung und Verbrennung gefährlicher Abfälle in Kroatien zurückzuführen, bemerkte sie. Heute wurden weitere Anfragen an zusätzliche Adressen geschickt, nachdem auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse der Geotechnischen Fakultät weitere europäische Standorte identifiziert wurden. Die Ministerin erläuterte, dass die heutigen Anfragen auf 32 Verbrennungsanlagen und 30 Deponien für gefährliche Abfälle gerichtet waren, die im Register aufgeführt sind. Sie versicherte den Interessengruppen, dass sie über die vorgeschlagenen Optionen informiert werden, sobald die Analyse der vergrabenen Abfälle abgeschlossen ist.
Vučković bekräftigte, dass alle Anstrengungen unternommen werden, um die Situation wirksam anzugehen. Die Situation in Gospić hat aufgrund des Vorhandenseins gefährlicher Abfälle und der Notwendigkeit einer ordnungsgemäßen Bewirtschaftung die Aufmerksamkeit auf sich gezogen.
Sie warten auf Informationen darüber, wie die Abfälle verwaltet werden und welche Maßnahmen ergriffen werden, um potenzielle Gefahren zu verringern. Die Erklärungen der Ministerin zielen darauf ab, Klarheit und Sicherheit zu schaffen und gleichzeitig die Komplexität des Problems hervorzuheben. Das Ministerium arbeitet weiterhin an verschiedenen Aspekten im Zusammenhang mit den Abfällen, einschließlich der Bewertung des Risikos einer schnelleren Verbreitung der Kontamination. Vučković hob hervor, wie wichtig es ist, sowohl die vorhandene lokale Kontamination als auch die breiteren Auswirkungen des Abfallortes anzugehen. Ihre Kommentare unterstreichen die laufenden Bemühungen, die Situation verantwortungsvoll und transparent zu bewältigen.
Die Antwort der Regierung beinhaltet das Versenden von Anfragen an mehrere europäische Adressen, um Möglichkeiten für die Abfallakzeptanz zu erforschen. Diese Bemühungen sind Teil einer größeren Strategie, nachhaltige Lösungen für die Bewirtschaftung gefährlicher Abfälle in Kroatien zu finden.
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