Das Büro für soziale Forschung (BIRODI) hat das Verfassungsgericht und die Korruptionsbekämpfungsbehörde Serbiens aufgefordert, die Zusammenarbeit von Präsident Aleksandar Vučić mit dem Berater Jerg Heskens zu untersuchen. BIRODI argumentiert, dass die Beteiligung von Heskens Transparenz und institutionelle Klärung erfordert, insbesondere in Bezug darauf, ob die deutsche Entwicklungsagentur GIZ über Vučićs Rolle bei der Übertragung staatlicher Verantwortlichkeiten auf seine Verwaltung informiert war. Die Organisation betont, dass der Präsident nicht berechtigt ist, Investitionen oder Wirtschaftspolitik zu führen, was die Verantwortung der Regierung nach Artikel 123 der serbischen Verfassung ist.
Tendenz-Einschätzung (Links): In dem Artikel wird die Frage als Verletzung verfassungsmäßiger Grenzen dargestellt und die Bedenken hinsichtlich der Überschreitung der Exekutive und des ausländischen Einflusses hervorgehoben, die sich an der linken Kritik an zentralisierter Macht und Korruption orientieren.





