Ein fünfmonatiges Baby ist vermisst, nachdem es von unbekannten Personen aus einem Familienhaus in Caserta, Italien, entführt wurde, wo es nur 40 Tage zuvor untergebracht worden war. Das Kind wurde seinen Eltern wegen unhygienischen Bedingungen entfernt, die als sehr riskant angesehen wurden. Dieser Fall folgt auf die erzwungene Entfernung von vier anderen Minderjährigen, die Geschwister des vermissten Kindes sind, aus demselben Familienhaus im Mai 2023. Diese Kinder wurden später nach Angaben ihres gesetzlichen Vormunds Simona Molisso nach Rumänien überführt. Die erste Entfernung der Familie, die der Roma-Ethnie angehört, erfolgte, nachdem die Behörden eine Überprüfung an ihrem Campingplatz in Neapel durchgeführt hatten. Das Gericht bestätigte diese Entscheidung im Juni 2023. Das vermisste Kind wurde während einer Karabinerinspektion entdeckt, umgeben von Trümmern und Metallschrott.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Situation als ein systematisches Problem, das staatliche Eingriffe gegen eine marginalisierte Gruppe (die Roma) beinhaltet und auf mögliche Menschenrechtsverletzungen und institutionelle Vernachlässigung hinweist.


