Ein ungarischer Mann erstickte Ende August 2023 in der Zürcher Lugano-Bar einen Barkeeper zu Tode. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft betrat der Verdächtige die Bar bewaffnet, spritzte Pfefferspray auf den Barkeeper und stach ihn dann mehrfach mit einem 13-Zentimeter-Messer. Das Opfer starb an Ort und Stelle an schweren Verletzungen. Der Verdächtige wurde zwei Monate später verhaftet. Die Staatsanwaltschaft behauptet, der Angriff sei vorsätzlich gewesen, angetrieben durch den Glauben des Mannes, dass die Mitarbeiter und andere rund um die Bar ihn bei seiner Suche nach einer Frau namens "Debora" und ihrem Kind, von dem er glaubte, dass sie sein seien, absichtlich in die Irre geführt hätten. Er wurde wegen Mordes angeklagt und droht bis zu 16 Jahren Gefängnis und Zwangshaft. Vor Gericht bestritt der Angeklagte, Debora zu kennen, und erklärte, er kenne die Bar nur aus Bildern. Er befindet sich derzeit in einer Palliativversorgung wegen Krebs und wurde mit Persönlichkeitsstörrungen diagnostizipioniert, obwohl bestreitet er diese Ergebnisse.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält eine sachliche Darstellung eines Strafverfahrens, in dem eine Gewalttat und ein Gerichtsverfahren verübt wurden.





