Sieben Monate nach dem tragischen Brand in der Bar Le Constellation in Crans-Montana, bei dem 41 Menschen ums Leben kamen und 115 verletzt wurden, hat die Polizei im Kanton Wallis immer noch mit einer erheblichen Arbeitsüberlastung zu kämpfen. Polizeikommandant Frédéric Gisler erklärte, dass der Ermittlungsprozess die Personalressourcen stark belastet hat, was zu einer geringeren Präsenz auf den Straßen und einer Zunahme von Vorfällen wie Drogenhandel und Gewalt, insbesondere in Bahnhöfen im Frühjahr, geführt hat. Die Staatsanwaltschaft Wallis wies Italiens Antrag auf Teilnahme als Zivilkläger an dem Strafverfahren im Zusammenhang mit der Katastrophe, trotz Italiens Anspruch auf finanziellen Verlust, zurück. Während die italienischen Behörden gegen diese Entscheidung Berufung einlegten, hielt die Schweizer Seite ihre Haltung bei und betonte die Notwendigkeit, sich auf die laufende Untersuchung zu konzentrieren. Gisler stellte auch einen Anstieg der Verkehrsunfälle fest, obwohl sie nicht schwerwiegend waren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel beschreibt die Herausforderungen, denen sich die Walliser Polizei bei der Ermittlung des Brandes gegenübersieht, ohne offen eine politische Agenda zu befürworten.Er berichtet sowohl über die interne operative Belastung innerhalb der Polizei als auch über den internationalen Rechtsstreit zwischen der Schweiz und der Schweizerischen Republik.





