Der US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die jüngsten Bewegungen des japanischen Yen "ziemlich gut eingedämmt" seien, was darauf hindeutet, dass sie nicht ungeordnet sind wie die, die zu einer seltenen gemeinsamen japanisch-amerikanischen Intervention Anfang des Jahres geführt haben. Der Yen fiel unter 160 pro Dollar, was Bedenken hinsichtlich weiterer Interventionen aufkommen ließ. Bessent äußerte sich zuversichtlich, dass der Gouverneur der Bank of Japan, Kazuo Ueda, mit Unterstützung des Premierministers Sanae Takaichi, angemessene Entscheidungen in Bezug auf die Geldpolitik treffen wird, obwohl er sich davon abhielt, spezifische Maßnahmen zu diktieren. Er stellte fest, dass die Ära der Abenomics, Japans Wirtschaftspolitik, die 2013 eingeleitet wurde, möglicherweise zu Ende geht. Bessent plant, sich mit Ueda während des Gipfels der Finanzführer der G20 zu treffen. Der schwache Yen hat die Importkosten und die Inflation in Japan erhöht, teilweise aufgrund des langsamen Zinsanstieges der BOJ.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Perspektive auf die Situation mit dem Yen, den Beziehungen zwischen den USA und Japan und der Geldpolitik der Bank of Japan.



