Das Berliner Festival Tanz im August wurde am Wochenende abgeschlossen und betonte den Tanz als politische Kraft mit transformativem Potenzial. Performerin Leah Katz porträtierte ein graues langes Ohr in "Bat Dances", während Choreografin Trajal Harrell die Fähigkeit des Tanzes betonte, starre Logik zu überwinden und Zweideutigkeit zu umarmen. Das Festival beschrieb zeitgenössische Kunstwerke als kollektive Verantwortung und Orientierung inmitten instabiler Zeiten. Das Stück "Après moi, leuge" von Del (La) Horde zeichnete eine Welt am Rande des Zusammenbruchs ab, die surreale Bilder und popkulturelle Referenzen mischte. Die Aufführung nutzte umgekehrte Bewegung und Multimedia-Elemente, um Themen der Apokalypse und des gesellschaftlichen Zusammenbruchs zu erforschen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel diskutiert zwar die Rolle der Kunst im politischen Diskurs und befasst sich mit gesellschaftlicher Instabilität, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein.




