Faktenprüfung: Falsches Video behauptet, Berliner Stimmen seien zerstört wordenEin Video, das in den sozialen Medien zirkuliert, soll zeigen, wie jemand während der bevorstehenden Wahlen in Berlin Stimmzettel für die rechtsextreme AfD-Partei zerstört. Das Fact-Check-Team der Deutschen Welle untersuchte die Behauptung und stellte fest, dass das Video falsch ist. Während das Stimmzettel im Video einem offiziellen aus dem Wahlkreis Spandau 2 ähnelt, bestätigte Berlins Staatsrechnungsbeamter, dass die gezeigten Dokumente nicht authentisch waren. Zu den wichtigsten Diskrepanzen gehören ungleiche Umschläge, das Fehlen einer erforderlichen Wählererklärung und eine ungewöhnliche Konfiguration von Stimmzetteln und Umschlägen. Das Video wurde auf Plattformen wie X weit verbreitet, aber Experten kamen zu dem Schluss, dass es keine echten Wahlpraktiken in Berlin widerspiegelt.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Überprüfung der Situation, zitiert offizielle Quellen und weist auf spezifische Mängel in der Authentizität des Videos hin, ohne sich zu den breiteren politischen Implikationen zu äußern.
Warum Faktentreue (85): Der Artikel berichtet über eine Umfrage unter türkeistämmigen Berliner und deren politische Präferenzen. Die Informationen stammen aus direktem Interviewmaterial und sind damit faktenbasiert. Die Darstellung entspricht dem Primärquelltext und bleibt neutral.
Warum Objektivität (70): Der Artikel enthält eine gewisse emotionale Sprache, besonders bei der Beschreibung der Lebensumstände der interviewten Personen. Dies kann als leichter Editorialismus wahrgenommen werden, da die Perspektive der Interviewpartner stark betont wird.
Die ZeitUnabhängigMitteFaktentreue 80Objektivität 70gestern AfD Berlin: Polizei durchsucht Haus von Mitarbeiter der Berliner AfD-KandidatinDie Polizei durchsuchte das Haus einer Angestellten der AfD-Kandidatin Kristin Brinker und fand Drogen und Nazi-Memorabilia. Die Durchsuchung erfolgte aufgrund eines Gerichtsbeschlusses vom 15. September 2026 in Berlin-Lichterfelde.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Ereignis neutral und beschreibt sowohl die Reaktion der AfD als auch die laufenden Ermittlungen gegen andere Kandidaten wie Steffen Krach von der SPD.
Warum Faktentreue (80): This article provides similar information to the first, including the police raid, the discovery of drugs and Nazi materials, and the response from the State Prosecutor’s office. It also references the AfD spokesperson’s comments. The reporting is more concise and sticks closer to the facts without
Warum Objektivität (70): While the article presents both sides, police findings and the AfD’s defense, it maintains a relatively neutral tone. However, it still frames the incident in the context of an upcoming election, which might subtly influence reader perception.
CORRECTIVUnabhängigKonservativFaktentreue 80Objektivität 65gestern Junge Türkeistämmige vor der Wahl: Enttäuscht von der Mitte, neugierig auf die AfDIn dem Artikel werden die politischen Gefühle junger türkisch-deutscher Wähler in Berlin vor der 20. Wahl für das Berliner Repräsentantenhaus am 20. September diskutiert. Diese Personen äußern Bedenken über Migration, wirtschaftliche Instabilität und Kriminalität und glauben, dass Deutschland die Ordnung verloren hat und sie wiederherstellen will. Sie erwähnen die Ankunft ihrer Großeltern als Gastarbeiter und wünschen sich eine Rückkehr zu einem stabileren Deutschland. Durch Straßeninterviews in Gebieten wie Neukölln und Kreuzberg stellt der Bericht fest, dass 11 von 25 Befragten planen, für die AfD zu stimmen, während andere sich von der SPD und CDU abgewandt haben. Ein Interviewer beschreibt die Wohnungsnot als erniedrigend und vergleicht sie mit "Hunger Games", wobei er die wahrgenommene Vernachlässigung durch das politische Establishment hervorhebt.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel formuliert die wachsende Unterstützung der AfD unter türkisch-deutschen Jugendlichen als Reaktion auf die Mainstream-Parteien, betont ihre Unzufriedenheit mit dem Status quo und porträtiert sie als eine Rückkehr zur Ordnung.
Warum Faktentreue (80): Der Artikel berichtet über die Polizei-Statistik zu zerstörten Wahlplakaten und Angriffen auf Wahlkämpfer. Die Zahlen sind klar und können mit dem Primärquelltext abgeglichen. Es wird jedoch nicht genügend Kontext gegeben, um die politischen Motivationen hinter diesen Vorfällen zu erklären.
Warum Objektivität (65): Der Artikel hat einen leicht tendenziellen Ton, indem er die AfD als Hauptopfer darstellt und die Angriffe auf ihre Wahlkämpfer hervorhebt. Dies zeigt eine leichte Neigung zu einer bestimmten politischen Position.
Tagesschau (ARD)Staatlich / öffentlichKonservativFaktentreue 75Objektivität 70gestern Berlin-Wahl - Kristin Brinker von der AfD: Spitzenkandidatin ohne RegierungschancenDer Artikel beschreibt Kristin Brinker, die Vorsitzende der Partei Alternative für Deutschland (AfD) in Berlin, die zum dritten Mal als Spitzenkandidatin der Partei bei den Bundestagswahlen kandidiert. Trotz der Erwartung, dass die AfD bei den Wahlen einige Gewinne erzielen wird, räumt Brinker ein, dass ihre Partei nur geringe Chancen hat, eine Regierung zu bilden, da keine anderen Parteien Koalitionsgespräche mit ihnen in Erwägung ziehen würden.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel konzentriert sich auf die AfD, eine rechte Partei, die für ihre umstrittenen Positionen zu Einwanderung, Nationalismus und Außenpolitik bekannt ist.
Warum Faktentreue (75): The article provides specific details about Kristin Brinker's third candidacy as AfD leader in Berlin, her campaign style, and quotes from passersby expressing skepticism toward the party. These details align with typical reporting on political campaigns. However, some statements are vague or incomp
Warum Objektivität (70): The article presents a somewhat neutral portrayal of Brinker’s campaign, including direct quotes from voters and her responses. However, it leans slightly toward highlighting the challenges she faces, using phrases like 'Spitzenkandidatin ohne Regierungschancen' and emphasizing voter skepticism. Thi
n-tvUnabhängigProgressivFaktentreue 75Objektivität 60gestern Nazi-Devotionalien gefunden: Berliner AfD-Spitzenkandidatin verteidigt Mitarbeiter nach RazziaFünf Tage vor den Berliner Bundestagswahlen durchsuchte die Polizei die Wohnung eines Mitarbeiters von AfD-Vorläuferin Kristin Brinker, nachdem sie einen Gerichtsbeschluss von Staatsanwälten erhalten hatte. Die Durchsuchung erfolgte unter dem Verdacht auf Verstöße gegen die deutschen Sprengstoff- und Waffengesetze. Laut Staatsanwälten wurden während der Durchsuchung keine Beweise für die Anklagepunkte gefunden, aber andere Gegenstände wurden beschlagnahmt und erfordern eine weitere forensische Untersuchung. Die Gegenstände enthielten Berichten zufolge Drogen und Nazi-bezogene Erinnerungsstücke. Brinker verteidigte ihren Mitarbeiter und erklärte, er sei lediglich ein Sammler und habe keine Vorkenntnisse über seine Interessen. In der Zwischenzeit wurde der SPD-Vorläuferin Steffen Krach wegen mutmaßlichen Einflussmissbrauchs im Zusammenhang mit einem ehemaligen Klinikgelände in Hannover mit ähnlichen Ermittlungen konfrontiert.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel formuliert die Situation mit dem AfD-Kandidaten in einer Weise, die die Entdeckung von Nazi-Artikeln betont und die Verteidigung dieser Artikel als problematisch darstellt.
Warum Faktentreue (75): The article reports on a police raid at the home of an AfD candidate's employee, mentioning the discovery of Nazi devotional items and drugs. It cites statements from the State Prosecutor’s office and AfD spokespersons. While the details align with other sources, there is some ambiguity around the n
Warum Objektivität (60): The tone leans slightly towards portraying the situation as a political issue rather than a purely legal matter. The article mentions the timing near an election and includes quotes that suggest the AfD is defending its employee, which could be seen as biased toward the party.
Faktencheck: Fake-Video diskreditiert Briefwahl in BerlinIn den Tagen vor der Berliner Kommunalwahl am 20. September verbreitete sich in den sozialen Medien ein Video, das einen Mann zeigt, der angeblich Briefwahlschläge öffnet und Stimmzettel für die rechtsextreme Partei AfD vernichtet. Die Deutsche Welle (DW) überprüfte das Video und fand heraus, dass die darin gezeigten Dokumente nicht echt sind. Laut dem Berliner Landeswahlleiter Stephan Bröchler entsprechen die im Video sichtbaren Umschläge nicht den offiziellen Wahlunterlagen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Die Berichterstattung bleibt neutral und konzentriert sich auf die Überprüfung der Videos ohne parteipolitische Bewertung. Es wird klargestellt, dass das Video falsch ist, aber die Darstellung bleibt objektiv und beruft sich auf offizielle Quellen.
Berliner Abgeordnetenhauswahl AfD-Spitzenkandidatin Brinker: „Früher oder später stärkste Kraft“Der Artikel berichtet über die bevorstehenden Berliner Landtagswahlen und konzentriert sich auf die Wahlkampagne der Partei Alternative für Deutschland (AfD) unter der Leitung ihrer Führerin Kristin Brinker. Brinker äußert sich zuversichtlich, dass die AfD die stärkste Kraft bei den Wahlen werden wird und ihr Ziel verfolgt, ihre bisherigen Ergebnisse zu verdoppeln.
Tendenz-Einschätzung (Konservativ): Der Artikel beschreibt den Aufstieg der AfD in einem positiven Licht und betont Brinkers Vertrauen in den potenziellen Erfolg der Partei.
Ermittlungen: Durchsuchung bei Mitarbeiter von AfD-SpitzenkandidatinEinige Tage vor den Berliner Bundestagswahlen führte die Polizei eine Durchsuchung im Wohnsitz einer Angestellten von AfD-Kandidatin Kristin Brinker durch, da sie Verstöße gegen Sprengstoff- und Waffengesetze vermutete. Die Durchsuchung erfolgte aufgrund eines Gerichtsbeschlusses vom 15. September in Berlin-Lichterfelde. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurden keine Beweise für die Vorwürfe gefunden, aber andere Gegenstände, die als "zufällige Funde" bezeichnet wurden, wurden gesichert und erfordern weitere forensische Untersuchungen. Berichte von Bild und B.Z. behaupteten, die Beamten hätten während der Durchsuchung Drogen und Nazi-Souvenir entdeckt. AfD-Sprecher Ronald Gläser beschrieb die Situation als "private Angelegenheit" und erklärte, sie würden auf die Untersuchungsergebnisse warten. Brinker nannte die Person Berichten zufolge einen "Sammler" und äußerte sich überrascht über die Ergebnisse.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert das Ereignis als eine rechtliche Untersuchung, ohne eine der beiden Seiten offen zu kritisieren oder zu loben.