Das Weltsozialforum (WSF), eine internationale Plattform für sozialpolitische Debatten, hat aufgrund einer plötzlichen Absage durch die Regierung Benin mit zwei Tagen Verspätung begonnen. Die Veranstaltung, die ursprünglich am 4. August in Cotonou stattfinden sollte, wurde zunächst abgesagt, nachdem die Regierung unvorhergesehene Ereignisse als Grund nannte. Obwohl die Organisationen intensiv mit Regierungsvertretern verhandelte, fand das Forum schließlich am Donnerstag statt. Zudem wurden einige Teilnehmer*innen durch militärische Hinderungsleistung behindert, und Einreise wurde verweigert. Das WSF, gegründet 2001 als Gegenpol zum Weltwirtschaftsforum, betont Toleranz, Demokratie und Menschenrechte und sieht keine Regierungsvertreter.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Berichterstattung betont die politische Bedeutung der Weltsozialforen als Gegenpol zur neoliberalen Politik und erwähnt den drohenden Erfolg der AfD, thematisiert rechtsorientierte politische Entwicklungen.





