Der Artikel behandelt den 50. Jahrestag einer bedeutenden Nachbarschaftsbewegung in Spanien, bei der über 50.000 Einwohner in Madrid gegen die steigenden Lebenshaltungskosten protestierten und die Legalisierung von Nachbarschaftsverbänden forderten. Er hebt die Veröffentlichung des "Katalogs der gefährdeten Nachbarschaften in Spanien 2021" hervor, der 993 gefährdete Nachbarschaften in 153 Städten, einschließlich aller Provinzhauptstädte und Gemeinden mit mehr als 50.000 Einwohnern, identifiziert. Die Studie, die von der GIAU + S-Forschungsgruppe an der Polytechnischen Universität von Madrid durchgeführt wurde, zeigt, dass der Prozentsatz der Bevölkerung, die in gefährdeten Gebieten lebt, erheblich gestiegen ist 14%von etwa 14% im Jahr 1991 auf über 30% im Jahr 2021. Der Bericht stellt auch einen Trend der Verschiebung gefährdeter Nachbarschaften von Stadtzentren in Randgebiete fest.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die soziale Ungleichheit, die wachsende Zahl an gefährdeten Vierteln und die historischen Bemühungen, die urbane Ungleichheit durch öffentliche Maßnahmen zu bekämpfen.



