Der Artikel berichtet über den Beginn des großen Infrastrukturprojekts der SBB zur Erweiterung der Eisenbahnlinie zwischen Zürich und Winterthur. Das Projekt umfasst den Bau des Brüttenertunnels, die Erweiterung der Gleise auf vier Bahngänge und die Verbesserung von Bahnhöfen und Fahrradwegen. Es zielt darauf ab, die Zugkapazität um bis zu 30% zu erhöhen. Während bei der Grundsteinlegung ein Konsens herrschte, kam es zu politischen Kritik, insbesondere von Zürichs Wirtschaftsdirektorin Carmen Walker Späh, die argumentierte, dass Bundesmittel nicht alle Kosten decken. Bundesrat Albert Rösti verteidigte die Investition und stellte fest, dass das Land neun Milliarden Franken in Zürichs Verkehr über 15 Jahre investiert. Der Bau wird voraussichtlich etwa zehn Jahre dauern, wobei einige Teile bis 2026 in Betrieb sein werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Während der Artikel die politische Meinungsverschiedenheit über die Finanzierung hervorhebt, präsentiert er beide Perspektiven - Zürichs Bedenken und die Verteidigung der Bundesregierung.

