Der deutsche Automobilzulieferer Schaeffler hat Pläne bekannt gegeben, fünf europäische Standorte zu schließen, von denen sich vier in Deutschland befinden, und bis 2029 zusätzlich 3.460 Arbeitsplätze in ganz Europa abzubauen. Davon werden 2.660 Stellen in Deutschland gestrichen, was einer Reduzierung von 18 Prozent der aktuellen Belegschaft des Landes entspricht. Das Unternehmen begründet diese Maßnahmen mit der anhaltenden Krise in der Automobilindustrie, hohen Kosten und jüngsten finanziellen Schwierigkeiten, einschließlich eines leichten Umsatzrückgangs und eines geringen Nettogewinns. Vertreter der Gewerkschaften und des Betriebsrats kritisierten die Entscheidung scharf und argumentierten, dass kontinuierliche Stellenabbau die industrielle Basis Deutschlands schwächt, anstatt sie zu stärken. Ergänzend zu den Entlassungen schlug das Management ein vorübergehendes Programm zur Gehaltskürzung vor, bei dem Führungskräfte zustimmten, zehn Prozent ihres Gehalts aufzugeben.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert Unternehmensmitteilungen und Gewerkschaftskritik in einer neutralen, sachlichen Sprache, ohne eine parteiische Haltung einzunehmen oder wertende Begriffe zu verwenden.






