Australien verklagt Telegram, weil es angeblich versäumt hat, extremistische Inhalte, einschließlich Videos im Zusammenhang mit den Schießereien in Christchurch und Buffalo, nach dem Online-Sicherheitsgesetz zu entfernen. Die Kommissarin für eSicherheit, Julie Inman-Grant, behauptet, Telegram habe sich trotz Benachrichtigung nicht angemessen mit solchen Materialien befasst und könnte mit einer Geldstrafe von bis zu A $ 54,6 Millionen konfrontiert werden. Dies folgt auf die Anklage Russlands gegen den Gründer von Telegram, Pavel Durov, für die Ermöglichung von Terrorismus über die Plattform. Inman-Grant erklärte, dass Telegram ein Umfeld geschaffen hat, in dem extremistische Inhalte leicht zugänglich waren, was zu einer Radikalisierung führen könnte. Obwohl Telegram in letzter Zeit mit den Behörden in Kontakt getreten ist, bestehen weiterhin Bedenken hinsichtlich seiner Moderationspraktiken.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert sowohl die Haltung der australischen Regierung als auch die Verteidigung von Telegram, indem er ausgewogene Perspektiven bietet, ohne offen eine Seite zu bevorzugen.


