Die australische Internet-Regulierungsbehörde eSafety Commissioner hat rechtliche Schritte gegen Telegram eingeleitet und die Messaging-Plattform beschuldigt, trotz wiederholter Mitteilungen keine pro-terroristischen Inhalte entfernt zu haben. Der Fall betrifft Inhalte, die mit den Terroranschlägen in Christchurch und Buffalo in Verbindung stehen, mit Behauptungen, dass solche Inhalte auf der Plattform zugänglich blieben. Rechtliche Strafen könnten bis zu A $ 54,6 Millionen erreichen, wenn Telegram nicht nachkommt. Telegram bestreitet die Vorwürfe und erklärt, dass seine Anti-Terror-Maßnahmen die Blockierung von Tausenden von extremistischen Communities beinhalten. Die Klage zitiert Nutzerberichte über 12 Beiträge mit pro-terroristischen Inhalten zwischen Juli und Oktober 2025, wobei 10 online bleiben. Telegram, mit über 1 Milliarde monatlichen Nutzern, steht vor geopolitischen Spannungen, einschließlich der Anklagen Russlands gegen seinen Gründer Pavel Durov.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert beide Seiten des Problems: Australiens Regulierungsmaßnahmen und die Leugnung von Telegram.


