Die australische Regierung hat einen Gesetzesentwurf veröffentlicht, der eine Mindeststeuer von 30% auf diskretionäre Trusts vorschlägt, um eine vermeintliche Steuerlücke zu schließen. Kleine Unternehmen, die diese Trusts nutzen, müssen erhebliche Kosten für die Umstrukturierung tragen, da Unternehmen von einem niedrigeren Steuersatz profitieren. Die vorgeschlagenen Änderungen sind Teil einer breiteren Fiskalpolitik und beinhalten eine Workaround, die es den Trusts ermöglicht, die Umstrukturierung durch feste Ausschüttungen an vorab benannte Begünstigte zu vermeiden. Dieser Ansatz zielt darauf ab, die Verwaltungslasten und die damit verbundenen Stempelsteuern zu reduzieren. Die Konsultationsperiode für den Gesetzesentwurf läuft bis zum 18. September. In der Zwischenzeit sind weitere Highlights eine tote Delfin, die positiv auf die Vogelgrippe in Südaustralien getestet wurde, und verschiedene politische und wirtschaftliche Entwicklungen im ganzen Land.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert den Vorschlag der Regierung und seine Auswirkungen auf kleine Unternehmen, ohne offen eine der beiden Seiten zu begünstigen.



