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Armutsgefährdet trotz Job: Diese Berufe sind besonders betroffen
Austria🏛️ PolitikMittegestern

Armutsgefährdet trotz Job: Diese Berufe sind besonders betroffen

Eine kürzlich von der Beschäftigungsvergleichsplattform Kununu durchgeführte Datenanalyse zeigt, dass fast 361.000 Beschäftigte in Österreich trotz ihrer Arbeit dem Armutsrisiko ausgesetzt sind. Diese Personen verdienen unterhalb der EU-definierten Armutsgrenze, die für ein Einpersonenhaushalt nach Steuern weniger als 1.827 € pro Monat entspricht. Der Bericht hebt hervor, dass 22 bestimmte Berufe, insbesondere in der Gastgewerbebranche wie Küchenangestellte und Gaststättler, konsequent unter diese Einkommensgrenze fallen. Viele dieser Jobs sind durch Teilzeitarbeit, Schichtarbeit oder Saisonarbeit gekennzeichnet, oft in Branchen mit hohen Kosten und Wettbewerbsdruck. Die Analyse unterstreicht die wachsende Besorgnis über niedrige Löhne in traditionell stabilen Sektoren wie Einzelhandel und Tierpflege.

Neun Prozent der österreichischen Bevölkerung sind nach einer Datenanalyse der Arbeitgebervergleichsplattform Kununu trotz ihrer Beschäftigung von Armut bedroht. Fast 361.000 arbeitende Personen im Land fallen in diese Kategorie und verdienen gerade genug, um die Grundkosten wie Miete und Lebensmittel zu decken. Diese Arbeitnehmer, die als "Arbeitsarme" bezeichnet werden, verdienen unterhalb der Schwelle, die von der Europäischen Union als Armutsrisiko definiert wird. Das mittlere Nettoeinkommen für österreichische Privathaushalte beträgt derzeit 51.152 Euro pro Jahr, bereinigt um die Haushaltsgröße, um ein Nettoeinkommen von 36.546 Euro zu berechnen.

Personen mit weniger als 60% dieses Betrags, das entspricht etwa 1.827 € pro Monat für einen Einpersonenhaushalt, werden als armutsgefährdet eingestuft. Niedrige Einkommen sind in bestimmten Berufen besonders verbreitet. Zwischen 2024 und 2026 analysierte Kununu anonyme Gehaltsdaten von Mitarbeitern und ergab, dass 22 Berufskategorien durchschnittliche Bruttogehälter unter 31.000 € haben, was zu einem Nettogehalt unter der Armutsgrenze von 21.927 € führt.

Dario Wilding, Leiter der externen Kommunikation bei Kununu, stellte fest, dass diese Rollen häufig Teilzeit-, Schicht- oder Saisonarbeit beinhalten und in Branchen mit hohen Kosten und Wettbewerbsdruck liegen.

Einige Faktoren, die zu niedrigen Löhnen beitragen, sind der hohe Anteil der Teilzeitstellen im Einzelhandel, der Druck der Margen in der Branche und die geringen Lohnerhöhungen.

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Armutsgefährdet trotz Job: Diese Berufe sind besonders betroffen

Eine kürzlich von der Beschäftigungsvergleichsplattform Kununu durchgeführte Datenanalyse zeigt, dass fast 361.000 Beschäftigte in Österreich trotz ihrer Arbeit dem Armutsrisiko ausgesetzt sind. Diese Personen verdienen unterhalb der EU-definierten Armutsgrenze, die für ein Einpersonenhaushalt nach Steuern weniger als 1.827 € pro Monat entspricht. Der Bericht hebt hervor, dass 22 bestimmte Berufe, insbesondere in der Gastgewerbebranche wie Küchenangestellte und Gaststättler, konsequent unter diese Einkommensgrenze fallen. Viele dieser Jobs sind durch Teilzeitarbeit, Schichtarbeit oder Saisonarbeit gekennzeichnet, oft in Branchen mit hohen Kosten und Wettbewerbsdruck. Die Analyse unterstreicht die wachsende Besorgnis über niedrige Löhne in traditionell stabilen Sektoren wie Einzelhandel und Tierpflege.

Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert faktische Daten über Einkommensniveaus und Armutsrisiken bei bestimmten Berufen, ohne offen eine politische Gruppe oder Ideologie zu kritisieren oder zu loben.

Warum Faktentreue (95): The article provides specific statistics such as 361,000 working poor in Austria, references the Kununu platform as the data source, and explains the EU definition of poverty accurately. The figures align with general economic reports and definitions used by statistical offices. There is no clear co

Warum Objektivität (85): The article presents the information in a largely neutral manner, using descriptive language to explain the situation of working poor individuals. It avoids overtly emotional or biased language but does frame the issue as a problem requiring attention, which slightly affects neutrality.

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