Die Behörden in Kroatien führen eine intensive Untersuchung der Ursache eines großen Feuers durch, der in der Nähe von Omis, einer Küstenstadt in Dalmatien, ausbrach, wobei die Beamten die koordinierten Bemühungen der Rettungsdienste und des Militärs zur Eindämmung der Flammen betonen.
Nach Berichten war die Situation in Omis selbst zunächst unter Kontrolle, bevor sich die Flammen auf die Halbinsel Peljesac ausbreiteten. Feuerwehrleute, die ursprünglich aus nördlichen Teilen Kroatiens, einschließlich Koprinica und Zagreb, entsandt wurden, wurden nach Peljesac umgeleitet, nachdem sich das Feuer dort verschärft hatte.
Er stellte fest, dass die Regierung Rekordmittel für Feuerwehr- und Rettungseinsätze bereitgestellt hatte, was die Bedeutung des Engagements der Gemeinschaft während solcher Krisen unterstreicht. Eine Frau namens Dragana Antešević, 34 Jahre alt, wurde während des Feuers vermisst. Sie wird als schwarzhaarig, braune Augen und durchschnittlich gebaut beschrieben. Geboren in Bosnien und Herzegowina, wurde sie zuletzt im Dorf Stanići gesehen.
Die Suche konzentriert sich auf das Gebiet, in dem sich das Fahrzeug befand, bevor es verschwand. Die Polizei setzt ihre Suche fort und fordert alle, die Informationen haben, auf, sich zu melden. Als Reaktion auf das Feuer wurde auch das Militär mobilisiert. Der stellvertretende Premierminister und Verteidigungsminister Ivan Anušić erklärte, dass die Armee bereit ist, bei Bedarf bei den Brandbekämpfungsmaßnahmen zu helfen. Er bestätigte, dass sowohl Bodentruppen als auch Piloten bereits an der Operation beteiligt sind. Anušić betonte, dass die Koordination mit dem Premierminister und dem Leiter der Feuerwehr fortgesetzt wird, um sicherzustellen, dass zusätzliche Unterstützung erforderlich ist.
Das Militär hat an früheren Bränden teilgenommen, wenn Luftunterstützung notwendig war, da Hubschrauber und Piloten Teil der kroatischen Luftwaffe sind. Anušić fügte hinzu, dass sich das Hauptquartier des Zivilschutzes später am Tag in Omis treffen würde, und er selbst könnte in die Gegend reisen, wenn weitere Hilfe notwendig wird.
Minister Božinović räumte ein, dass in dieser Phase keine Möglichkeiten ausgeschlossen werden können, und stellte fest, dass seit dem 1. Januar bis zum 1. August landesweit über 140 Straf- und Verwaltungsbeschwerden wegen vorsätzlicher Brandstiftung eingereicht wurden. In nur vier Fällen wurde jedoch der Täter identifiziert. Er erklärte, dass jede Institution ihre Rolle spielt, die Polizei Vorfälle aufspürt, die Staatsanwaltschaft Anklagen erhebt und Gerichte Entscheidungen zur Prävention erlassen.
Bozinović betonte die aktive Beteiligung der Gemeinde an den Brandbekämpfungsmaßnahmen und zitierte ein Beispiel aus dem nahe gelegenen Dorf Lovišće, wo Dutzende von Bewohnern bei der Löschung eines kleineren Feuers geholfen haben. Er kam zu dem Schluss, dass ohne die kollektiven Bemühungen der gesamten Gemeinde die Bewältigung solcher Situationen zunehmend schwieriger würde.
Während die Ermittlungen fortgesetzt werden, konzentrieren sich die Behörden weiterhin darauf, die Ursache des Feuers zu ermitteln und gleichzeitig die Sicherheit und Erholung der betroffenen Gemeinden zu gewährleisten.
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