Eine Studie an 44.000 Zwillingspaaren in den USA zeigt, dass der genetische Einfluss auf Einkommen und beruflichen Erfolg geringer ist als bisher angenommen. Die Forscher um David Card von der University of California Berkeley analysierten Verwaltungsdaten und fanden eine "Heritabilität" (Erbbeteiligung) von 0,36 für das Einkommen. Sie betonen, dass klassische Zwillingsmodelle oft den sozialen Einfluss auf die Arbeitswahl und Verdienste unterschätzen. Die Studie wurde im Fachmagazin PNAS veröffentlicht.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel betont die begrenzte Rolle der Gene bei Einkommensunterschieden und kritisiert traditionelle Modelle, die den sozialen Einfluß unterschätzen.





