Wissenschaftler entdeckten die ältesten bekannten Beweise für die Pest, die über 5.500 Jahre alt sind, was frühere Schätzungen, die den Ursprung der Krankheit vor etwa 5.300 Jahren feststellten, in Frage stellte. Die Forscher analysierten Überreste aus vier Friedhöfen in der Nähe des Baikalsees in Sibirien und identifizierten Pest verursachende Bakterien in den Zähnen von 18 alten Jägern und Sammlern. Radiokohlenstoffdatierung zeigte zwei Ausbrüche, wobei der früheste Beginn vor etwa 5.500 Jahren lag. Die Studie legt nahe, dass die prähistorische Pest durch Kontakt mit infizierten Tieren wie Murmeltieren und die Übertragung von Mensch zu Mensch verbreitet wurde. Viele Opfer waren kleine Kinder, und die Ergebnisse deuten darauf hin, dass frühe Formen der Pest so tödlich waren wie spätere Pest-Ausbrüche wie der Schwarze Tod.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine wissenschaftliche Entdeckung ohne offensichtlichen ideologischen Rahmen. Er konzentriert sich auf historische und biologische Erkenntnisse, verwendet eine neutrale Sprache und zitiert akademische Quellen. Es gibt keinen Hinweis auf politische Voreingenommenheit oder eine agendagetriebene Erzählung.
Warum diese Bewertungen (Faktentreue 85 · Objektivität 70): Factuality is high as the article aligns with the primary source document about plague findings in Siberia and dates back to 5,500 years ago. However, it lacks specific citations for many claims. Objectivity is lower due to emotive language like 'deadly outbreaks' and 'wiped out a significant chunk






