Eine Studie, die in Science Advances veröffentlicht wurde, hinterfragt gängige Annahmen über familiäre Beziehungen in mittelalterlichen skandinavischen Begräbnissen. Forscher der Universität Stockholm analysierten DNA von 142 Personen, darunter viele Kinder und Jugendliche, die während der späten Wikingerzeit und des Mittelalters auf Friedhöfen in ganz Schweden begraben wurden. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass enge biologische Verwandte selten zusammen begraben wurden, was darauf hindeutet, dass nicht familiäre Faktoren die Bestattungspraktiken beeinflussten. Die Studie ergab auch, dass Kinder oft nach denselben geschlechtsspezifischen Regeln wie Erwachsene begraben wurden, was auf eine frühe Anerkennung der Geschlechtsidentität hinweist.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert wissenschaftliche Erkenntnisse aus einer Studie zur Analyse antiker DNA-Proben. Er nimmt keine Haltung zu politischen Fragen ein, und seine Inhalte werden nicht mit ideologischen Vorurteilen versehen. Der Fokus liegt ausschließlich auf archäologischen und genetischen Entdeckungen, die von Natur aus unpolitisch sind.






