Der Vertreter Ro Khanna, ein demokratischer Präsidentschaftskandidat aus Kalifornien, wurde während eines Besuchs im Dorf Khirbet Zanuta am Westjordanland, wo eine palästinensische Beduinen-Gemeinde aufgrund von Siedlergewalt vertrieben wurde, fast eine Stunde lang von israelischen Siedlern blockiert. Laut Berichten von Khanna, seinen Mitarbeitern und einem Fotografen für die New York Times schwenkten die Siedler mit Waffen, verspotteten die Delegation und traten ihr Fahrzeug. Als israelisches Militärpersonal ankam, schienen sie zunächst Hilfe anzubieten, aber stattdessen mit den Siedlern zu sprechen und ihnen schließlich zu helfen, die Straße zu blockieren. Khanna beschrieb die Erfahrung als zutiefst beunruhigend und betonte die täglichen Kämpfe der Palästinenser unter der Besatzung. Dieser Vorfall unterstreicht die wachsenden Spannungen zwischen den progressiven US-Amerikanern und der israelischen Politik, insbesondere angesichts der rückläufenden Unterstützung für Premierminister Netanyahu.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel stellt den Vorfall als Widerspiegelung der breiteren Beziehungen zwischen den USA und Israel dar und betont die Perspektive eines fortschrittlichen Politikers, der direkte Einschüchterung erlebt.





