Amanda Abbington erhielt eine "substanzielle" Auszahlung von der BBC nach einer Rechtsbeschwerde, die sie in Bezug auf ihre Erfahrung bei Strictly Come Dancing im Jahr 2023 eingereicht hatte. Die Schauspielerin verließ die Show kurz nach Beginn ihrer Teilnahme und beschuldigte später ihren professionellen Tanzpartner Giovanni Pernice, während der Proben "schändlichen Missbrauch" begangen zu haben. Dies führte zu einer offiziellen Untersuchung der BBC, die zu dem Schluss kam, dass Pernice zwar in einigen Fällen unangemessen verhielt, aber nicht schuldig des körperlichen Missbrauchs befunden wurde.
Abbingtons Ausstieg aus Strictly erfolgte aufgrund persönlicher gesundheitlicher Bedenken. Sie enthüllte, dass sie während einer Dusche zwei Klumpen in ihren Brüsten entdeckt hatte und beschloss, medizinische Hilfe in Anspruch zu nehmen. Während der Proben entließ Pernice angeblich ihre Bemühungen, nannte ihre Leistung unzureichend und schlug vor, dass sie die Routine nicht abschließen könnte. Dieser Vorfall, kombiniert mit der Entdeckung der Klumpen, führte dazu, dass sie sich aus dem Wettbewerb zurückzog. Sie beschrieb die Erfahrung als emotional belastend und entwickelte später posttraumatische Belastungsstörung (PTSD).
Die Ergebnisse zeigten, dass Pernice' Sprache manchmal herabsetzend und übermäßig negativ war, jedoch bestimmte Fälle von verbalem Fehlverhalten anerkannt wurden. Zwei spezifische Vorfälle mit "sexuellem Scherz" wurden identifiziert, aber als Witz zwischen dem Paar angesehen. Trotz dieser Schlussfolgerungen behauptete die BBC, dass die Umgebung am Set respektvoll und unterstützend bleiben sollte, insbesondere angesichts der Anforderungen des Programms.
Sie betonten, dass die Entscheidung der BBC, neben ihrer öffentlichen Entschuldigung eine finanzielle Entschädigung zu gewähren, Rechenschaftspflicht für die Herausforderungen zeigt, die Abbington erlitten hat. Die Quelle fügte hinzu, dass Abbington hofft, dass der Fall andere dazu inspirieren wird, sich gegen schädliche Behandlung in der Unterhaltungsindustrie zu äußern.
Pernice bestritt die Vorwürfe konsequent und behauptete, dass seine Interaktionen mit Abbington professionell und angemessen waren. Der BBC-Bericht bestätigte, dass sechs von 16 Vorwürfen gegen Pernice bestätigt wurden, hauptsächlich im Zusammenhang mit der Verwendung profaner Sprache. In einer Erklärung äußerte die BBC Bedauern über die Umstände und bekräftigte ihr Engagement für die Aufrechterhaltung einer positiven und sicheren Umgebung für die Teilnehmer. Sie erkannten die Schwierigkeit der Berichterstattung über solche Probleme an und dankte Abbington für ihren Mut, sich zu melden. Abbington reagierte positiv auf die Entschuldigung und erklärte, dass es ihr viel bedeutete und dass sie wünschte, dass keine andere Person ähnlichen Herausforderungen gegenüberstehen würde.
Die Lösung dieses Falles fällt zusammen mit der bevorstehenden Veröffentlichung von Pernice's Memoiren, Taking the Lead, die am 27. August veröffentlicht werden soll. Insider vermuten, dass das Buch Pernice's Perspektive auf die Ereignisse beinhalten wird, die möglicherweise einen weiteren Einblick in die Dynamik zwischen ihm und Abbington bietet. Inzwischen konzentriert sich Abbington weiterhin auf ihre Genesungs- und Interessenvertretungsarbeit, insbesondere in Bezug auf das Bewusstsein für Brustkrebs.
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