Ein mexikanischer Meeresbiologe rettete zwei Fischer, nachdem sie auf einer Eisscholle in den Ozean getrieben waren, so lokale Berichte. Der Vorfall ereignete sich vor der Küste von Baja California Sur, wo die Männer mehrere Stunden nach dem Umkippen ihres Fischerbootes auf einem schwimmenden Stück Meereis gestrandet wurden. Der Meereswissenschaftler, der nur als Forscher des Nationalen Instituts für Ökologie und Klimawandel identifiziert wurde, reagierte auf den Notruf und half den Männern, in Sicherheit zu kommen, bevor er mit Rettungsteams zusammenarbeitete.
Nach Aussage von Zeugen traf ein plötzlicher Sturm das Gebiet und verursachte hohe Wellen und starke Winde, die ihr Schiff vom Kurs abtrieben. Als sich das Wetter verschlechterte, begann das Boot Wasser aufzunehmen und zwang die Besatzung, das Schiff aufzugeben. Es gelang ihnen, einen Teil des Rumpfes zu ergreifen und sich daran zu klammern, bis sie auf eine treibende Eisschicht etwa fünf Meilen vor der Küste gerissen wurden. Die Rettungsaktionen wurden aufgrund des rauen Meeres und der begrenzten Sichtverhältnisse verzögert.
Die Männer wurden später in ein örtliches Krankenhaus gebracht, wo sie wegen Unterkühlung und leichter Verletzungen, die sie während der Tortur erlitten hatten, behandelt wurden. Der Vorfall hat Diskussionen zwischen den lokalen Behörden über die Notwendigkeit besserer maritimer Sicherheitsprotokolle in der Region ausgelöst. Das Baja California Sur's Department of Civil Protection gab eine Erklärung heraus, in der die Gefahr unvorhersehbarer Wetterbedingungen anerkannt und die Fischer aufgefordert wurde, zuverlässigere Schiffe zu benutzen und die festgelegten Sicherheitsrichtlinien zu befolgen.
Der Meeresbiologe, der seit über einem Jahrzehnt in der Region arbeitet, beschrieb die Situation als ein seltenes, aber alarmierendes Ereignis. Es ist ungewöhnlich, Eis in diesen Gewässern zu dieser Jahreszeit zu sehen, sagte er den Reportern. Er betonte die Wichtigkeit der Vorbereitung, besonders in den späten Frühlings- und Frühsommermonaten, in denen Stürme häufiger auftreten.
Die Behörden untersuchen derzeit, ob die Fischer vor der Abfahrt die richtigen Verfahren befolgt haben. Ein vorläufiger Bericht legt nahe, dass dem Boot die wesentliche Sicherheitsausrüstung, einschließlich Rettungswesten und Kommunikationsgeräte, fehlte. Wenn sich die Ergebnisse bestätigen, könnte dies zu einer strengeren Überwachung der kommerziellen Fischerei in der Region führen. In der Zwischenzeit bleiben die geretteten Männer im Krankenhaus unter Beobachtung, wobei Beamte ihre Genesung überwachen.
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