Ivan Kakonge, ein 28-jähriger homosexueller Aktivist aus Uganda, lebt seit Herbst 2025 in Hamburg und berichtet über seine Erfahrungen im queerfreundlichen Umfeld. Er freut sich auf seine erste Teilnahme am Christopher Street Day (CSD) in Hamburg, fühlt sich jedoch durch den brutalen Anschlag auf den CSD in Berlin bedroht. Dieses Ereignis hat sein Vertrauen in Deutschland als sicheren Ort für lesbische, schwule, bisexuelle, transidente und queere (LGBTIQ+) Menschen erschüttert. Kakonge betont, dass viele queere Afro-Bürger*innen aus Ländern wie Uganda und Kenia nach Europa fliehen, um Sicherheit zu finden. Er gründete die Initiative 'Ubuntu Queer Safety Fund', die queere Organisationen in Afrika finanziell unterstützt, und arbeitet während seines Freiwilligendienstes zusammen mit den Internationalen Friedensbrigaden. Er ist noch nicht deutscher Staatsbürger und bleibt für eine gewisse Zeit in Deutschland.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Die Berichterstattung betont die Schwierigkeiten queerer Menschen in Ländern, in denen Homosexualität verboten ist, und hebt die Bedeutung internationaler Solidarität sowie der Arbeit für Menschenrechte hervor.




