Ein im Jahr 2026 veröffentlichter INTERPOL-Bericht hebt die wachsende Rolle der künstlichen Intelligenz bei der Cyberkriminalität in ganz Afrika hervor und stellt fest, dass 55% der gemeldeten Cyberkriminalität durch KI ermöglicht werden. Der Bericht, der auf Umfragen aus 36 afrikanischen Ländern basiert, beschreibt die Cyberkriminalität als ein "industrialisiertes, grenzenloses Ökosystem", das von KI-Technologien angetrieben wird. Er stellt fest, dass sich die finanziellen Verluste durch KI-gestützte Betrügereien, Zugangsdiebstahl und automatisiertes Social Engineering erheblich erhöht haben, wobei sich die Verluste von 192 Millionen US-Dollar im Jahr 2024 auf 484 Millionen US-Dollar verdoppelt haben. Online-Betrügereien sind nach wie vor die häufigste Form der Cyberkriminalität, wobei Kriminelle mobile Geldplattformen, soziale Medien und KI nutzen, um Opfer anzuspreisen. Der Bericht warnt auch davor, dass KI die Erstellung synthetischer Identitäten ermöglicht, wodurch Cyberkriminelle Sicherheitsmaßnahmen umgehen und betrügerische Aktivitäten wie das Eröffnen von Bankkonten und das Sichern von Krediten unter falschen Namen durchführen.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Bericht befasst sich zwar mit einem politisch relevanten Thema, der Cyberkriminalität und der Rolle der KI darin, nimmt jedoch keine klare ideologische Haltung ein.





