KI-Unternehmen werden beschuldigt, Millionen von Büchern zu horten und zu zerstören
Mehr als ein Dutzend Interessengruppen und Verbraucherschutzgruppen haben die Federal Trade Commission (FTC) aufgefordert, große Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) zu untersuchen, weil sie angeblich Bücher gekauft, gescannt und zerstört haben, die zur Ausbildung ihrer großen Sprachmodelle verwendet wurden. Die Gruppen, darunter der Demand Progress Education Fund und das Institute for Local Self-Reliance, beschreiben diese Praxis des "Horsen und Zerstörens" als zerstörerisch und wettbewerbswidrig und argumentieren, dass sie nicht erneuerbare Ressourcen aus dem Zugang der Öffentlichkeit entfernt und Hindernisse für kleinere Wettbewerber schafft. Sie behaupten, dass in einigen Fällen die zerstörten Bücher die letzten überlebenden Kopien von Originalwerken sind, was möglicherweise gegen Abschnitt 5 des FTC-Gesetzes verstößt, das unfaire oder betrügerische Handlungen im Handel verbietet. Die Gruppen verweisen auf eine Klage von 2024 gegen die KI-Firma Anthropic, die später aus urheberrechtlichen Gründen zurückgewiesen wurde, und auf eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von Amazon Media, die ähnliche Praktiken beschuldigte.
Mehr als ein Dutzend Interessengruppen und Verbraucherschutzgruppen haben die Federal Trade Commission aufgefordert, große Entwickler künstlicher Intelligenz wegen angeblicher Praktiken des Kaufs, Scannens und Zerstörens von Büchern zu untersuchen, die zur Ausbildung ihrer großen Sprachmodelle verwendet werden. Die Gruppen beschreiben diese Handlungen als "zerstörerisch" und "wettbewerbsfeindlich", und argumentieren, dass ein solches Verhalten sowohl den Zugang der Öffentlichkeit zu Wissen als auch den fairen Marktwettbewerb bedroht. Laut einem Brief, der am Freitag an den FTC-Vorsitzenden Andrew Ferguson und den Kommissar Mark Meador geschickt wurde, umfassen die Gruppen unter anderem den Demand Progress Education Fund, die Consumer Federation of America und das Institute for Local Self-Reliance.
Sie behaupten, dass KI-Unternehmen Bücher in großen Mengen kaufen, den Inhalt digitalisieren, um ihre KI-Anwendungen zu trainieren und dann die physischen Kopien zu zerstören. Einige der zerstörten Bücher sind Berichten zufolge die letzten überlebenden Kopien von Originalwerken, was Bedenken über den Verlust unersetzbarer kultureller und historischer Materialien aufwirft. Kritiker bezeichnen diesen Prozess als "Schatz und Zerstörung", was darauf hindeutet, dass er sowohl für die breite Öffentlichkeit als auch für kleinere Wettbewerber, die ihre eigenen KI-Systeme entwickeln wollen, Barrieren schafft.
Die Kläger beschuldigten Anthropic, Millionen von gedruckten Büchern zu erwerben, zu scannen und zu verwerfen, um sein KI-Modell Claude zu trainieren. Im Jahr 2025 entschied ein Richter, dass die Verwendung von legal erworbenen Büchern durch Anthropic nicht gegen das Urheberrecht verstoße.
Einer kürzlich durchgeführten Untersuchung des digitalen Verlages 404 Media zufolge betreibt Amazon ähnliche Aktivitäten. Laut dem Bericht kauft Amazon Bücher in großen Mengen, scannt sie, um seine KI-Tools zu trainieren, und zerstört dann die physischen Kopien. Die Ergebnisse wurden diese Woche mit der Öffentlichkeit geteilt, obwohl Amazon die Vorwürfe noch nicht kommentiert hat. Diese Anschuldigungen kommen inmitten einer zunehmenden Kontrolle der Rolle von KI-Unternehmen bei der Gestaltung der Zukunft des Informationszugangs und der Rechte an geistigem Eigentum.
Die Gruppen fordern die Kommission auf, das Ausmaß der Praxis zu beurteilen und festzustellen, wie viele der zerstörten Bücher die endgültigen Kopien ihrer jeweiligen Werke sind. Die Situation wirft komplexe Fragen über das Gleichgewicht zwischen technologischer Innovation und der Erhaltung des kulturellen Erbes auf. Da sich KI weiter entwickelt, wächst auch die Debatte über die ethischen Auswirkungen ihrer Entwicklung.
Zu den Primärquellen (2)
Die offiziellen Quellen, auf denen die Berichterstattung beruht. Lies sie direkt, um Framing zu umgehen.
Mehr als ein Dutzend Interessengruppen und Verbraucherschutzgruppen haben die Federal Trade Commission (FTC) aufgefordert, große Unternehmen für künstliche Intelligenz (KI) zu untersuchen, weil sie angeblich Bücher gekauft, gescannt und zerstört haben, die zur Ausbildung ihrer großen Sprachmodelle verwendet wurden. Die Gruppen, darunter der Demand Progress Education Fund und das Institute for Local Self-Reliance, beschreiben diese Praxis des "Horsen und Zerstörens" als zerstörerisch und wettbewerbswidrig und argumentieren, dass sie nicht erneuerbare Ressourcen aus dem Zugang der Öffentlichkeit entfernt und Hindernisse für kleinere Wettbewerber schafft. Sie behaupten, dass in einigen Fällen die zerstörten Bücher die letzten überlebenden Kopien von Originalwerken sind, was möglicherweise gegen Abschnitt 5 des FTC-Gesetzes verstößt, das unfaire oder betrügerische Handlungen im Handel verbietet. Die Gruppen verweisen auf eine Klage von 2024 gegen die KI-Firma Anthropic, die später aus urheberrechtlichen Gründen zurückgewiesen wurde, und auf eine kürzlich durchgeführte Untersuchung von Amazon Media, die ähnliche Praktiken beschuldigte.
Tendenz-Einschätzung (Progressiv): Der Artikel beschreibt die Handlungen von KI-Unternehmen als "zerstörerisch" und "wettbewerbswidrig" und betont die Bedenken hinsichtlich der Monopolisierung und der Entfernung öffentlicher Ressourcen.
Warum Faktentreue (85): The article aligns closely with the primary source document from 404 Media, confirming that Amazon is buying books, scanning them for AI training data, and destroying them. It mentions the involvement of multiple advocacy groups and references the 'hoard-and-destroy' critique, which matches the conc
Warum Objektivität (70): The article presents the issue with a critical tone, emphasizing the negative impact on public access to books and suggesting potential regulatory action. While it reports facts accurately, it frames the situation as a problem requiring intervention, which introduces a degree of editorial bias.
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