Die kolumbianische Generalstaatsanwaltschaft (Procuraduría General de la Nación) hat eine Untersuchung über einen Vertrag im Wert von über 30 Milliarden Pesos eröffnet, der vom Ministerium für Gleichstellung über die Fonigualdad unterzeichnet wurde und den Zweck hatte, mehr als 1.200 Menschen zu beschäftigen, obwohl das Ministerium im Prozess der Liquidation stand, die vom Verfassungsgericht angeordnet wurde. Die Untersuchung wurde ausgelöst, nachdem das Magazin Semana Anklagen der Abgeordneten Julio César Triana und Daniel Briceño veröffentlicht hatte, die während der ausgehenden Petro-Regierung unregelmäßige Einstellungspraktiken vorgeworfen hatten. Briceño beschuldigte das Ministerium ausdrücklich, kurz vor dem Ende der Petro-Regierung einen groß angelegten Einstellungsvorgang durchgeführt zu haben, was Bedenken hinsichtlich des Missbrauchs öffentlicher Gelder aufwirft.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt die Vorwürfe gegen eine ehemalige Regierung und bezieht politische Persönlichkeiten ein, ist aber neutral und stellt sowohl die Anschuldigungen der Gesetzgeber als auch die offizielle Antwort der Staatsanwaltschaft dar, ohne offen eine der beiden Seiten zu bevorzugen.






