In dem kleinen Dorf Ginostra auf der Insel Stromboli wird die sechsjährige Aysha die erste und einzige Schülerin der kleinsten Schule Europas. Die seit 20 Jahren geschlossene Schule wird dank der Bemühungen ihrer Eltern, Raffa Bazine und Monica Abbate, die in der isolierten Gemeinde leben, wiedereröffnet. Sie kämpften für die Ausbildung ihrer Tochter, da sie befürchteten, dass sie in den Wintermonaten getrennt werden müssten, wenn sie in eine Schule auf dem Festland geschickt werden sollte. Ihre Bitte führte zur Eröffnung einer Zweigstelle der Grundschule im kürzlich renovierten Pfarrhaus. Inzwischen hat ein anderes Kind, Tiziana aus Filicudi, den Wunsch geäußert, auf der Insel zu bleiben, indem es an Ministerpräsidentin Giorgia Meloni geschrieben hat, um gleiche Bildungsmöglichkeiten zu bitten.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel bietet eine ausgewogene Darstellung der Situation, wobei er sich auf den persönlichen Kampf der Familie und die weiteren Auswirkungen auf den Zugang zu Bildung in abgelegenen Gemeinden konzentriert.




