Der Artikel behandelt eine Studie der Universität Linnaeus unter der Leitung von Selcen Ozturkcan, die untersucht, wie die Interaktion mit KI-gestützten Robotern und Chatbots das menschliche Verhalten verändert. Die in der Zeitschrift AI & Society veröffentlichte Forschung führt das Konzept der "robotoiden Menschheit" ein, bei der Menschen aufgrund längerer Interaktion Verhaltensweisen annehmen, die Maschinen ähneln. Die Studie hebt hervor, dass diese KI-Systeme, die darauf ausgelegt sind, menschliche Gesten und Emotionen nachzuahmen, die Benutzer beeinflussen, ihre Kommunikationsstile anzupassen, so dass sie im Laufe der Zeit mehr maschinenähnlich werden. Die Forscher stellen fest, dass KI von Menschen lernt, sich aber auch auf KI anpasst, was zu einer gegenseitigen Transformation führt. Dieses Phänomen wirft ethische Bedenken darüber auf, wie sich die menschliche Identität durch kontinuierliche Interaktion mit intelligenten Maschinen entwickeln könnte.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert eine ausgewogene Diskussion der Ergebnisse der Studie, ohne offen eine politische Ideologie zu begünstigen.





