Die vom Ministerpräsidenten Robert Golob am 1. Januar 2025 eingeführte Gehaltsreform hat zu einem deutlichen Anstieg der Lohnkosten im öffentlichen Sektor geführt. Im ersten Jahr der Umsetzung stieg die gesamte Lohngröße im Vergleich zum Vorjahr um 713,5 Millionen Euro oder 12,1%. Während die direkten Kosten der Reform für 2025 auf 374 Millionen Euro geschätzt wurden, trugen andere Faktoren wie höhere Mindestlöhne, Beförderungen, zusätzliche Zulagen und erhöhte Beschäftigtenzahlen zum Gesamtanstieg bei. Die finanziellen Auswirkungen der Reform werden voraussichtlich bis 2028 anhalten, wobei die prognostizierten kumulierten Kosten fast 1,3 Milliarden Euro erreichen werden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel enthält Sachdaten über die finanziellen Auswirkungen der Lohnreform, ohne offen eine politische Perspektive zu bevorzugen.





