Sieben amerikanische Hilfsarbeiter der Wohltätigkeitsorganisation Samaritan's Purse, die im Kampf gegen einen Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo unterstützten, befinden sich derzeit in einer umstrittenen von den USA gebauten Isolationsanlage in Kenia in einer 21-tägigen Quarantäne. Dies folgt auf neue US-Reisebeschränkungen, die von Amerikanern aus Ebola-betroffenen Regionen verlangen, sich drei Wochen lang in einem Drittstaat zu isolieren, bevor sie in die Vereinigten Staaten zurückkehren. Die Anlage, die auf einem US-Luftwaffenstützpunkt in Zentralkenia gebaut wurde, hat erheblichen Widerstand von kenianischen Bürgern und rechtlichen Herausforderungen erlitten, wobei ein lokales Gericht eine Aussetzung der Arbeiten angeordnet hat. Trotzdem scheint der Bau nach Angaben von US-Beamten und Satellitenbildern fortzufahren.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel präsentiert die Situation objektiv und zitiert mehrere Perspektiven, darunter US-Beamte, kenianische Behörden und die Wohltätigkeitsorganisation Samaritan's Purse.


