Die US-Bundesstaaten, die hauptsächlich von Demokraten regiert werden, haben Klagen gegen Präsident Donald Trumps neue Zölle auf Einfuhren aus 60 internationalen Handelspartnern eingereicht, darunter Produkte aus der Europäischen Union.
In einer am Montag veröffentlichten Gerichtsaktenunterlage wurde die rechtliche Maßnahme angekündigt, in der die Staaten die Trump-Regierung beschuldigen, die Untersuchung von Zwangsarbeit als Rechtfertigung für die Einführung weitreichender und willkürlicher Zölle zu nutzen. Die Staaten behaupten, dass diese Maßnahmen die Verbraucher und Unternehmen ungerecht belasten und die Kosten für Alltagsgegenstände wie Kleidung und Elektronik erhöhen. Sie behaupten weiter, dass die zugrunde liegenden Untersuchungen lediglich ein Deckmantel für die Absicht der Regierung sind, unkontrollierte Zollbehörden auszuüben.
Als Reaktion darauf hat das Weiße Haus die Vorwürfe zurückgewiesen und behauptet, dass die Zölle rechtmäßig und notwendig sind, um schädliche Handelspraktiken zu bekämpfen, die sich negativ auf den amerikanischen Handel auswirken. Ein Sprecher des Weißen Hauses erklärte, dass die Vereinigten Staaten ihre rechtliche Autorität nutzen, um ungerechtfertigte Handlungen zu beseitigen, die den Inlandshandel schädigen. Kush Desai, ein hochrangiger Beamter, betonte, dass der rechtliche Rahmen, der zur Rechtfertigung der Zölle verwendet wird, gültig und für den Schutz nationaler Interessen unerlässlich ist.
Diese Staaten argumentieren, dass die von der Regierung durchgeführten Ermittlungen über Zwangsarbeit nicht glaubwürdig sind und als eine bequeme Entschuldigung für die Umsetzung einer umfassenden Zollpolitik dienen. Sie behaupten, dass die Maßnahmen gegen die etablierten Handelsgesetze verstoßen und die Grundsätze des fairen Wettbewerbs untergraben.
Diese ursprünglichen Zölle, die sich gegen zahlreiche Handelspartner richteten, darunter die EU, wurden aufgrund ihrer Abhängigkeit von Notstandsbefugnissen, die das Gericht als über die Befugnis des Präsidenten hinausgehend bezeichnete, für illegal erklärt. Die US-Regierung war verpflichtet, Milliarden an zuvor erhobenen Zöllen zurückzuzahlen.
Dieser anhaltende Streit unterstreicht die Komplexität des Handelsrechts und die Herausforderungen, den wirtschaftlichen Protektionismus mit der Einhaltung gerichtlicher Entscheidungen in Einklang zu bringen.
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