Ein islamischer Gelehrter und ehemaliger Berater der Gouverneure des Bundesstaates Kaduna, Scheich Haliru Maraya, hat die Politiker, die für die nigerianischen Wahlen 2027 antreten, davor gewarnt, den Wählern unerfüllbare Versprechungen zu machen. Er betonte die Notwendigkeit der Ehrlichkeit in Bezug auf die wirtschaftlichen Herausforderungen Nigerias und warnte insbesondere vor der Wiederbelebung der Treibstoffsubventionen, die seiner Meinung nach die Finanzkrise des Landes verschärfen würden. Maraya hob die nicht nachhaltigen Kosten der Wiedereinführung von Subventionen hervor und schätzte die täglichen Ausgaben auf bis zu N52,3 Milliarden und stellte in Frage, woher solche Mittel bei einem Budget von N68,3 Billionen 2026 kommen würden. Er forderte Führer auf, die sich offen mit den wirtschaftlichen Realitäten befassen und die Ausbeutung der öffentlichen Not für politischen Gewinn vermeiden.
Tendenz-Einschätzung (Mitte): Der Artikel behandelt zwar ein politisch heikles Thema, die Wirtschaftspolitik und Wahlversprechen, stellt jedoch die Argumente eines einzelnen religiösen Führers ohne offensichtliche ideologische Neigung dar.




