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Die 13 Ökologen, die in der Türkei in Untersuchungshaft gehalten wurden, drohen bis zum Ende des NATO-Gipfels in Haft zu bleiben
GR🏛️ Politikvor 4 Tagen

Die 13 Ökologen, die in der Türkei in Untersuchungshaft gehalten wurden, drohen bis zum Ende des NATO-Gipfels in Haft zu bleiben

Dreizehn Umweltaktivisten wurden vor dem NATO-Gipfel im Verdacht auf Terrorismus von türkischen Behörden in vorbeugende Haft genommen. Ihr Anwalt erklärte, dass sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters und der Notwendigkeit einer medizinischen Versorgung bis zum Ende des Gipfels in Haft bleiben könnten. Die Aktivisten, darunter Mitglieder der türkischen Umweltorganisation Tema, wurden während der Proteste am 23. Juni verhaftet, 178 Personen wurden wegen Terrorismus festgenommen. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass sie terroristische Handlungen begehen könnten, aber die Verteidigung argumentiert, dass der vorbeugenden Haft in der Türkei keine Rechtsgrundlage gibt.

Dreizehn Umweltaktivisten in der Türkei wurden vor dem NATO-Gipfel in Untersuchungshaft genommen, was Bedenken hinsichtlich ihrer möglichen weiteren Inhaftierung bis zum Abschluss des Treffens weckt.

Er betonte, dass die Aktivisten Berufung eingelegt hätten, aber dass sie bis nach dem NATO-Gipfel am 7. und 8. Juli in Ankara in Haft bleiben könnten.

Die Verhaftungen fanden während der am 23. Juni durchgeführten Operationen statt, bei denen insgesamt 225 Personen festgenommen wurden. Von dieser Zahl wurden 178 Personen aufgrund von Vorwürfen des "Terrorismus" nach Angaben lokaler Nichtregierungsorganisationen in Untersuchungshaft genommen. Unter den Verhafteten befinden sich Freiwillige der türkischen Umweltorganisation Tema, die für ihre Bemühungen zum Schutz der Umwelt bekannt ist. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass die Verdächtigen potenziell terroristische Aktivitäten betreiben könnten, obwohl der Anwalt argumentiert, dass eine vorbeugende Haft allein aufgrund der Möglichkeit nach türkischem Recht nicht zulässig ist.

Nach Angaben der Nichtregierungsorganisation MLSA kehrten die Aktivisten am 3. Juni aus einem Vogelschutzgebiet zurück, als sie auf eine Demonstration stießen und die Teilnehmer begrüßten, was zu ihrer Verhaftung führte.

Tema, eine der bedeutendsten Umweltschutzorganisationen in der Türkei, stand im Zentrum dieser Kontroverse. Neben ihnen wurden auch andere namhafte Persönlichkeiten, darunter der Chefredakteur einer Gemeinschaftspublikation und ein Gewerkschaftsvertreter, in derselben Arrestwelle festgenommen. Diese Aktionen haben Kritik von internationalen Menschenrechtsgruppen ausgelöst, wobei Human Rights Watch erklärte, dass der Missbrauch von Antiterrorgesetzen zur Durchführung von Massenverhaftungen und zur Unterdrückung von Stimmen vor dem NATO-Gipfel den grundlegenden Werten der Allianz widerspricht.

Die Situation hat ernsthafte Fragen über die Anwendung der Anti-Terror-Gesetzgebung in der Türkei aufgeworfen, insbesondere im Vorfeld großer internationaler Ereignisse. Kritiker argumentieren, dass der Ansatz der Regierung die demokratischen Prinzipien und die Meinungsfreiheit untergräbt.

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Die 13 Ökologen, die in der Türkei in Untersuchungshaft gehalten wurden, drohen bis zum Ende des NATO-Gipfels in Haft zu bleiben

Dreizehn Umweltaktivisten wurden vor dem NATO-Gipfel im Verdacht auf Terrorismus von türkischen Behörden in vorbeugende Haft genommen. Ihr Anwalt erklärte, dass sie trotz ihres fortgeschrittenen Alters und der Notwendigkeit einer medizinischen Versorgung bis zum Ende des Gipfels in Haft bleiben könnten. Die Aktivisten, darunter Mitglieder der türkischen Umweltorganisation Tema, wurden während der Proteste am 23. Juni verhaftet, 178 Personen wurden wegen Terrorismus festgenommen. Die Staatsanwaltschaft behauptet, dass sie terroristische Handlungen begehen könnten, aber die Verteidigung argumentiert, dass der vorbeugenden Haft in der Türkei keine Rechtsgrundlage gibt.

Tendenz-Einschätzung (Links): Der Artikel betont die Verhaftung älterer Umweltaktivisten aufgrund vager Terrorismusvorwürfe, beschreibt die Aktionen als politisch motiviert und kritisiert die Anwendung von Antiterrorgesetzen zur Unterdrückung von Meinungsverschiedenheiten vor einem großen internationalen Ereignis.

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