In einer internationalen Kooperationsaktion unter der Leitung des deutschen Bundeskriminalamts (BKA) und des britischen National Crime Agency (NCA) wurden 57 Verdächtige wegen sexueller Übergriffe nach Sedierung festgenommen. Es handelt sich um 113 Ermittlungsverfahren, bei denen 158 Opfer in Sicherheit gebracht wurden. Die Aktion, unter dem Namen 'Projekt Medusa', zielt auf organisierte Netzwerke ab, die Opfer mit Drogen oder Medikamenten betäuben, um sie sexuell zu missbrauchen. Die Operation umfasste Länder wie Brasilien, Frankreich, Großbritannien, Kanada, die Niederlande, Spanien, Ungarn, die USA und Europol. Der Fall der Französin Giselle Pelicot, die jahrelang von ihrem Ehemann und anderen Männern sediert und vergewaltigt wurde, spielte eine Schlüsselrolle bei der Aufklärung dieses Problems. Die Ermittler warnen davor, dass die Verabreichung solcher Substanzen ohne Zustimmung nicht nur sexuelle Gewalt, sondern auch lebensbedrohliche Gefahren darstellen kann.
Ocena pristranskosti (Sredina): Der Artikel präsentiert eine objektive Berichterstattung über eine internationale polizeiliche Aktion zur Bekämpfung von sexueller Gewalt nach Sedierung. Es wird keine politische Haltung oder parteipolitische Einordnung gegeben. Die Quellen sind primär staatliche Behörden (BKA, Polizei Hamburg, EuRo




