Bundespräsident Guy Parmelin hat am Montagabend in Washington keine Fortschritte in den Zollverhandlungen zwischen der Schweiz und den USA gemeldet. Während seines Treffens mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer betonte Parmelin, dass die Schweiz weiterhin entschlossen für die Verlängerung der im vergangenen Jahr getroffenen Vereinbarung eintrete. Die Schweiz setzt sich laut Parmelin in den USA mit Nachdruck für die Aufrechterhaltung der bestehenden Abkommen ein. Dabei stellte er eine „einseitige Absichtserklärung“ des Bundesrates vor, welche die Schweiz als Grundlage für ihre Positionierung in den Verhandlungen nutzte.
Parmelin betonte, dass seine Regierung erwarte, dass sich auch die USA an die Abmachungen des im Jahr 2025 getroffenen „Joint Statements“ halte. Dieses Dokument bildete die Grundlage für die aktuellen Zollverhandlungen und definierte die Rahmenbedingungen für die Beziehungen zwischen beiden Ländern. Parmelin unterstrich, dass die Schweiz zwar die Absichtserklärung ernst nehme und sie anwende, jedoch auch erwarte, dass die USA dies ebenso tue. Er verwies darauf, dass die USA kontinuierlich neue Untersuchungen durchführten, um mögliche Auswege zur Einführung neuer Zölle zu finden. Eine Absichtserklärung sei weniger verbindlich als ein Rahmenabkommen, doch die Schweiz wolle, dass die bestehenden Vereinbarungen auch nach dem 24. Juli, dem Tag, an dem die aktuelle Absichtserklärung endet, weiter gelten.
In einer bewegend formulierten Aussage betonte Parmelin, dass die einzige Sache, die in der heutigen Welt sicher sei, der Mangel an Sicherheiten sei. Er sprach davon, dass die geopolitische Situation sich grundlegend verändert habe und dass die Schweiz sich daher nicht auf langfristige Garantien verlassen könne. Parmelin erkannte an, dass die USA weitere juristische Grundlagen entwickeln würden, um ihre Handlungsfähigkeit zu erweitern, doch die Schweiz habe dies bereits daran erinnert, dass die abgemachten Vereinbarungen respektiert werden müssten. Laut Parmelin respektierten die USA bisher diese Vereinbarungen, doch die Zukunft bleibe ungewiss.
Parmelin betonte zudem, dass die Reisen zu Schweizer Unternehmen oder US-Unternehmen, die in der Schweiz investieren, von großer Bedeutung seien. Da die Schweiz für die USA eine wichtige Handelsplattform darstelle, insbesondere für KMUs, sei es notwendig, die Zusammenarbeit zu fördern. Er begründete dies damit, dass die Schweiz eine „Space Nation“ sei und dass viele kleine und mittelständische Unternehmen in der Schweiz international erfolgreich seien. Dazu reiste Parmelin mit einer Business-Delegation sowie wissenschaftlichen Vertretern nach Salt Lake City, San Francisco und Houston, um die Zusammenarbeit zu stärken.
Die Schweiz hat in den letzten Monaten intensiv versucht, die Verhandlungen mit den USA zu beschleunigen. Dabei zeigte sich, dass sowohl die Schweiz als auch die USA Schwierigkeiten beim Erreichen eines eindeutigen Ergebnisses hatten. Die USA blieben skeptisch gegenüber der Verlängerung der bestehenden Vereinbarungen, während die Schweiz auf eine klare und bindende Lösung pochte. Parmelin betonte, dass die Schweiz zwar die Absichtserklärung bekräftige, doch die Sicherheit für die Schweizer Unternehmen nicht garantieren könne. Dies spiegelt den allgemeinen Unmut innerhalb der Schweizer Wirtschaft wider, die nach stabileren Rahmenbedingungen für den Export und die Investitionen sucht.
Zukünftig wird voraussichtlich eine weitere Runde von Verhandlungen stattfinden, in denen die Schweiz weiterhin bestrebt sein wird, eine stabilere und verbindlichere Lösung zu erreichen. Obwohl die Gespräche in Washington keine konkreten Erfolge brachten, bleibt die Schweiz optimistisch, dass eine Lösung gefunden werden kann. Die internationale Politik bleibt jedoch unsicher, und die Schweiz wird sich weiterhin bemühen, ihre Interessen in der globalen Wirtschaft zu schützen.
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Tages-AnzeigerIndependentCenterFactual 85Objective 754 days ago Customs negotiations: Parmelin cannot provide the US with assurances that the deal is still in placeSwitzerland has implemented part of its customs agreement with the United States without a formal deal being finalized. The Federal Council hopes the U.S. will honor its commitments, but there is no guarantee. This situation leaves uncertainty regarding the full implementation of the agreement and whether both parties will adhere to their respective obligations.
Bias read (Center): The article presents the situation objectively, noting that Switzerland has partially implemented the deal while acknowledging the lack of a guarantee from the U.S. There is no evident framing favoring one side over the other, and the tone remains neutral.
Why these scores (Factual 85 · Objective 75): The article accurately reports that the Swiss government is implementing part of the customs deal without a formal agreement and expresses hope that the U.S. will uphold their commitments. It does not present conflicting viewpoints or provide additional context from other sources. The objectivity sc
SRF NewsState / PublicCenterFactual 80Objective 654 days ago Customs dispute with the US Parmelin: There are no more guarantees in this world Bundespräsident Guy Parmelin hat nach einer Verhandlung mit dem US-Handelsbeauftragten Jamieson Greer bestätigt, dass die Schweiz die im November 2025 getroffene Absichtserklärung zur Zollfrage zwischen den beiden Ländern weiterhin verfolgt. Parmelin betonte, dass die Schweiz die Verpflichtungen aus diesem Dokument respektiere und forderte die USA dazu auf, dies ebenso zu tun. Gleichzeitig verwies er auf die zunehmende Unbeständigkeit in internationalen Beziehungen, indem er feststellte, dass «keine Sicherheiten mehr in dieser Welt» existieren. Die Schweiz möchte durch die Verlängerung der Absichtserklärung einen stabilen Rahmen für die Wirtschaftsbeziehungen zum US-Markt gewährleisten, insbesondere für Schweizer Unternehmen, die von klaren Handelsregeln abhängen.
Bias read (Center): Der Artikel präsentiert die Position der Schweiz neutral und berichtet über die Verhandlungen ohne klare politische Einflussnahme. Parmelins Aussagen sind sowohl kritisch als auch verständnisvoll gegenüber den USA, wobei keine eindeutige parteiliche Haltung erkennbar ist. Die Berichterstattung ist f
Why these scores (Factual 80 · Objective 65): This article provides detailed quotes from Parmelin and includes background information on his role. It mentions the reaffirmation of the November declaration but cuts off mid-sentence. The objectivity score is lower due to the inclusion of emotionally charged language like 'no security' and potenti
Tages-AnzeigerIndependentLeftFactual 70Objective 603 days ago Customs dispute with the US: From "authoritarian" to "disruptive": MPs criticize Parmelin's offer to TrumpThe Swiss federal council has made one-sided promises to Donald Trump, which has been poorly received by foreign policymakers and industry representatives. This is particularly concerning because the government is making decisions without consulting the parliament. The criticism highlights concerns over the unilateral nature of the commitments and the lack of parliamentary oversight.
Bias read (Left): The article frames the federal council’s actions as one-sided and criticizes the lack of parliamentary involvement, suggesting a left-leaning perspective that values democratic accountability and multilateralism. The emphasis on the negative reception from foreign policymakers and industry leaders,�
Why these scores (Factual 70 · Objective 60): The article presents criticism of Parmelin’s approach from parliamentary figures and describes the reaction to his offer to Trump. While factual, it lacks balance by focusing primarily on negative reactions without providing counterpoints. Objectivity is low due to the strong language used to descri
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