Der ungarische Staatspräsident Tamás Sulyok hat eine Verfassungsänderung unterzeichnet, die seine Absetzung ermöglicht. Diese Novelle wurde vom ungarischen Parlament beschlossen und setzte eine Frist für die Gegenzeichnung durch Sulyok, wobei Ministerpräsident Péter Magyar eine drohende Amtsenthebung angedroht hatte. Sulyok begründete seine Entscheidung mit der Pflicht aus dem Grundgesetz und gab an, keine weiteren Schritte einzuleiten. Bis zur Wahl eines neuen Präsidenten, die innerhalb von 30 Tagen stattfinden wird, übernimmt die Parlamentspräsidentin Ágnes Forsthoffer die Befugnisse des Präsidenten. Die Verfassungsänderung bringt zusätzliche Regelungen wie das automatische Ende der Ämter von Verfassungsrichtern nach 70 Jahren und eine Begrenzung der Abgeordneten-Tätigkeit auf 12 Jahre. Magyar kritisiert Orbáns frühere Regierung und plant eine vollständige Neuerstellung der Verfassung. Amnesty International fordert ein ordnungsgemäßes Verfahren, während eine Umfrage zeigt, dass 67 % der Wähler Sulyoks Rücktritt befürworten.
Bias read (Progressive): Die Berichterstattung betont die politische Konfrontation zwischen Magyar und Sulyok sowie die Kritik an Orbáns Regierungsstil. Es wird hervorgehoben, dass Magyar eine Neuerstellung der Verfassung plant, um die Machtbedürfnisse der vorherigen Regierung zu korrigieren. Zudem wird die Kritik von NGOs,





