Eine Studie des UN-Kinderhilfswerks Unicef zeigt, dass jedes fünfte Kind im Alter von 12 bis 17 Jahren innerhalb eines Jahres im Internet sexuell missbraucht oder ausgebeutet wurde. Die Untersuchung umfasste 21 Länder und schätzt, dass 20 Millionen Kinder und Jugendliche betroffen sind. Fast 60 Prozent der Fälle spielten sich auf sozialen Medien wie Facebook, Instagram oder WhatsApp ab, während weitere 14 Prozent in Online-Spielen stattfanden. Laut der Studie 'Through Children's Eyes' nutzen Täter oft Funktionen der Plattformen, um das Vertrauen der Kinder auszunutzten. Zwar lernten viele Kinder die Täter erst online kennen, doch in über der Hälfte der Fälle handelte es sich um bekannte Personen wie Gleichaltrige oder Familienmitglieder. Die Studie weist darauf hin, dass viele Betroffene die Ereignisse nicht melden. Unicef warnt vor schwerwiegenden psychischen Folgen, darunter Angst, Scham, Verwirrung, Isolation und erhöhtes Risiko für Suizidgedanken oder Selbstverletzung.
Bias read (Center): Die Studie wird objektiv präsentiert, mit Fokus auf Fakten und Daten. Es wird keine politische Einordnung oder Bewertung der Ergebnisse gegeben. Die Darstellung bleibt neutral, sowohl in der Auswahl der Quellen als auch in der Darstellung der Ergebnisse. Es gibt keine klare parteipolitische Haltung,






