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Seltenes Naturphänomen – Wie es zu Wasserfällen am Matterhorn kommt
CH🏛️ Politics2 days ago

Seltenes Naturphänomen – Wie es zu Wasserfällen am Matterhorn kommt

The article describes a rare natural phenomenon where waterfalls formed on the Matterhorn due to the combination of heat and rain. The event was captured by mountain guide Harry Lauber, who noted that while there was little rain in Zermatt, a storm developed at the summit. Meteorologist Luca Nisi explains that this occurrence is unusual because it requires both unusually warm air masses and precipitation at high altitudes. He notes that rising temperatures have made such conditions more frequent, but the specific combination of heat and strong storms remains rare. The article highlights how melting permafrost caused by the rain could lead to increased rockslides, prompting scientific monitoring of the Matterhorn.

Das ungewöhnliche Bild von Wasserfällen am Matterhorn, das kürzlich im Internet viral ging, hat Aufmerksamkeit auf ein seltenes Naturphänomen gelenkt. Der Moment, bei dem Wasser aus den steilen Felswänden des Berges strömte, war nicht einfach ein Zufallsbild. Es war das Resultat eines komplexen Zusammenspiels aus extremen Wetterbedingungen und den langfristigen Veränderungen im Klima der Region. Die Ursache dafür lag in der Kombination aus hohen Temperaturen und einem starken Gewitter, das sich auf den Gipfel des Matterhorns ergoss.

Der Bergführer Harry Lauber, der seit vielen Jahren in Zermatt lebt und seine Heimatstadt als seinen Lebensgefährten beschreibt, berichtete, wie er das phänomenale Bild am 25. Juni 2026 von seinem Haus aus einfing. Obwohl es in Zermatt nur leicht regnete, war auf dem Matterhorn ein Gewitter entstanden, das kurz darauf zu einem dramatischen Anblick führte. Nach Angaben von Lauber dauerte das Schauspiel lediglich einige Minuten, doch es hinterließ einen tiefen Eindruck. Für ihn war dies nicht das erste Mal, dass er etwas Ähnliches beobachtete – er erinnert sich an ein ähnliches Ereignis im Jahr 2022. Doch diesmal war das Phänomen besonders auffällig und schnell verbreitete sich das Bild im Netz.

Die Wissenschaftler erklären, dass das Phänomen nicht zufällig stattgefunden hat. Die Kombination aus einer außergewöhnlich warmen Luftmasse und einem Gewitterregen auf den Alpenkämmen ist selten. Luca Nisi, Meteorologe von MeteoSchweiz, betonte, dass die positiven Temperaturen auf 5000 Meter Höhe in den letzten Jahren häufiger geworden sind. Am Tag des Vorfalls lag die Nullgradgrenze bei etwa 4500 Metern, was bedeutet, dass der Boden bereits in diesen Höhen geschmolzen war. Diese Bedingungen ermöglichten es dem Regen, sich in die Felsspalten einzuschleusen und den Permafrost zu erreichen.

Der Regen, der in diesen Höhen fiel, hatte eine Menge von bis zu 50 Millimetern auf dem Monte Rosso und Mont Charvin. Da es sich um nackten Fels handelt, fließt das Wasser direkt bergab und bildet die scheinbaren Wasserfälle. Die hohe Temperatur beschleunigte den Schmelvorgang und begünstigte eine Kettenreaktion, bei der das Eis, das den Felsen zusammenhält, schneller schmilzt. Dadurch werden die Spalten im Fels größer und das Wasser kann tiefer eindringen, was den Prozess weiter verstärkt. Dieses Phänomen hat direkte Folgen für die Stabilität des Berges und erhöht das Risiko von Felsstürzen.

Das Matterhorn steht unter starker Beobachtung der Wissenschaft. Das Institut für Schnee- und Lawinenforschung (SLF) überwacht seit Jahren die Destabilisierungsprozesse des Berges, die durch den Rückgang des Permafrosts verursacht werden. Robert Kenner, wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsinstituts, warnte jedoch vor voreiligen Schlussfolgerungen. Er betonte, dass es nicht die einzelnen Wetterereignisse sind, die den Permafrost beeinflussen, sondern die langfristigen Klimaveränderungen. Zudem machte er darauf aufmerksam, dass das fallende Wasser nicht zwangsläufig aus Regen bestehen könnte – es wäre auch möglich, dass Hagel, der durch das Gewitter entstand, den Eindruck von Wasserfällen vermittelt.

Harry Laubers Reaktion auf das Phänomen spiegelt die Realität wider, die viele Menschen in der Region teilen. Er sieht die Veränderungen, die die Natur bringt, als unaufhalbar an. Seine Familie hat ihre Wurzeln in Zermatt schon seit über drei Jahrhunderten, und doch erkennt er, dass das Matterhorn sich verändert. „Die Natur hört nie auf, sich zu verändern“, sagte er. „Eines Tages wird das Matterhorn nicht mehr existieren.“ Seine Worte sind eine Mahnung, die sowohl die Schönheit als auch die Fragilität der Natur unterstreicht.

2 reports

SRF News logoSRF NewsState / PublicCenterFactual 85Objective 902 days ago
Seltenes Naturphänomen – Wie es zu Wasserfällen am Matterhorn kommt

The article describes a rare natural phenomenon where waterfalls formed on the Matterhorn due to the combination of heat and rain. The event was captured by mountain guide Harry Lauber, who noted that while there was little rain in Zermatt, a storm developed at the summit. Meteorologist Luca Nisi explains that this occurrence is unusual because it requires both unusually warm air masses and precipitation at high altitudes. He notes that rising temperatures have made such conditions more frequent, but the specific combination of heat and strong storms remains rare. The article highlights how melting permafrost caused by the rain could lead to increased rockslides, prompting scientific monitoring of the Matterhorn.

Bias read (Center): The article presents a factual description of a natural event without overt ideological framing. It discusses climate-related changes in the Alps and their environmental impacts, focusing on scientific observations rather than political agendas. While the topic relates to broader climate issues, the

Why these scores (Factual 85 · Objective 90): The article accurately describes the rare natural phenomenon at the Matterhorn, citing heat and rain as causes. It references expert opinions from meteorologist Luca Nisi and quotes Harry Lauber’s account. The tone remains neutral, though it emphasizes the rarity and potential implications of climat

Tages-Anzeiger logoTages-AnzeigerIndependentCenterFactual 80Objective 752 days ago
Extraordinary phenomenon: This image of waterfalls on the Matterhorn is going viral

A viral photo showing large amounts of water at the Matterhorn near Zermatt has sparked interest. Experts explain this rare phenomenon and warn about permafrost erosion. The image highlights unusual conditions at the mountain, possibly linked to climate change effects. Scientists emphasize the importance of monitoring such changes in alpine regions.

Bias read (Center): The article presents scientific explanations and expert warnings without overtly favoring any political stance. It focuses on environmental observations and their implications, maintaining a balanced tone by citing experts rather than taking a partisan position.

Why these scores (Factual 80 · Objective 75): The article provides a factual explanation of the phenomenon but introduces additional concern about permafrost erosion, which isn't detailed in the first article. This adds a slightly more alarmist tone, reducing objectivity. The focus on the viral image also frames the event more as a public inter

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