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Beatings, Electricity, Violence: What We Know After Eight Days of Trial in the Vienna Torture Trial
Austria👮 Crime17 days ago

Beatings, Electricity, Violence: What We Know After Eight Days of Trial in the Vienna Torture Trial

The article provides an update on the ongoing trial in Vienna involving two former representatives of the Assad regime, accused of systematic torture of civilians at the start of the Syrian civil war. The trial has been ongoing for eight days out of a total of 13 expected sessions. The defendants include Khaled Al Halabi, a former brigadier general who arrived in Austria with the help of the Austrian intelligence service and the Israeli Mossad several years ago. The prosecution alleges that high-ranking officials were involved in the systematic torture of civilians. The article highlights the惨

In Wien wird ein Prozess vorgetragen, der tief in die dunklen Tage des syrischen Bürgerkriegs zurückreicht. Zwei ehemalige Beamte des syrischen Regimes, Khaled Al H. und Moussab Abou R., stehen vor Gericht und werden beschuldigt, während ihrer Tätigkeit in der Stadt Raqqa von 2011 bis 2013 mindestens 21 Personen schwer misshandelt und gefoltert zu haben. Der Fall hat sich zu einem symbolischen Kampf entwickelt, der nicht nur die individuellen Schuldigkeiten der Angeklagten, sondern auch die systemische Gewalt des Assad-Regimes unterstreicht.

Der Prozess, der am Landesgericht Wien stattfindet, hat bereits acht Verhandlungstage hinter sich. Die Anklage behauptet, dass die beiden Angeklagten als Leiter der Abteilung 335 des syrischen Geheimdienstes und als Chef der Kriminalpolizei in Raqqa eine entscheidende Rolle bei der systematischen Folter spielten. Laut den Berichten der Opfer wurden die Misshandlungen oft mit Schlägen, Stromstößen und physischem Zwang ausgeübt. Eine verlesene Aussage eines verstorbenen Gerichtsmediziners berichtet von systematischer Gewalt gegen Gefangene, die in einigen Fällen tödliche Folgen hatte.

Ein Opfer, der im Rahmen des Prozesses aussagt, beschreibt detailliert die Grausamkeit seiner Erfahrungen. Er berichtet, wie er etwa 24 Stunden lang von den Behörden gefoltert wurde, denen die Angeklagten angehörten. Während der Vernehmung erklärte er, dass er aufgrund von Kälte und Schlägen am ganzen Körper blau angelaufen sei. Er erinnerte sich an die brutalen Verhöre, bei denen er mit Schlagstöcken und Schläuchen geschlagen wurde. Auch ein Elektroschock auf den Oberschenkel wurde erwähnt. Nachdem er dokumentenlos unterzeichnet hatte, wurde er zur Kriminalpolizei in Raqqa überstellt, wo er in Einzelhaft gehalten wurde. Die hygienischen Zustände in der Zelle wurden als „katastrophal“ beschrieben.

Der Zeuge, der in Raqqa geboren wurde, war während der protestanten Bewegung im Jahr 2011 aktiv. Er beteiligte sich an Demonstrationen und half anderen Demonstranten mit seinem Auto bei der Flucht. Sein Fahrzeug wurde jedoch später als Zeugin verwendet, als Sicherheitskräfte ihn in den Kofferraum eines Jeeps zwangen. Während der Fahrt wurden ihm Schläge und Tritte verpasst. Danach wurde er ins syrische Geheimdienstgebäude gebracht, wo er von Khaled Al H. verhört wurde. Der Beamte öffnete eine schwarze Akte, in der alles stand, was er getan hatte. Obwohl er die Vorwürfe bestreitet, wurde er mit weiteren Misshandlungen konfrontiert, bis er schließlich gestand, „egal, ob er etwas gemacht hatte oder nicht“. Die Verhöre fanden in einer Zelle mit mindestens acht anderen Häftlingen statt, und die hygienischen Bedingungen waren katastrophal.

Die Angeklagten bestreiten die Vorwürfe. Khaled Al H. behauptet, von Folter an seiner Dienststelle nichts gewusst zu haben und dies zu bezweifeln. Er sagt, er habe ein Foto eines Folterinstruments nie gesehen und glaubt, die Opfer hätten die Vorwürfe für ihr Asylverfahren erfunden. Moussab Abou R. weist die Schuld auf andere Beamte und behauptet, ein Folterknecht habe sich monatelang als er ausgegeben. Die Anklage hält jedoch fest, dass beide in der Folter involviert waren, wobei Al H. zusätzliche Anklagen wegen Folters trägt.

Die Opferberichte übereinstimmen weitgehend: Sie wurden zunächst von Al H.s Dienststelle verfolgt, dann zur Überstellung an andere Behörden, oft zur Dienststelle von A. Manchmal endete die Folter in Damaskus tödlich. Obwohl Al H. als Leiter der Festnahmen angeordnet und selten Gewalt angewandt haben soll, quälte A. laut mehreren Zeugen die Häftlinge oft persönlich. Dennoch ist nur Al H. wegen Folter angeklagt, da der Tatbestand in Österreich erst 2013 eingeführt wurde, während A. bereits 2012 aus Syrien desertiert ist.

Die Anklage argumentiert, dass die Folter in Syrien zwar illegal war, aber systematisch und von oben angeordnet wurde. Ein syrischer Rechtsanwalt, der seit 2011 vom Regime verfolgt wurde, betont, dass die Folter kein Exzess einzelner Beamter war, sondern ein Werkzeug des Regimes. Er erklärt, dass keine Behörde in der Lage war, Ermittlungen durchzuführen, ohne dabei Gewalt anzuwenden. Der Folterapparat wurde bereits von Baschar Al Assads Vater, Hafez, etabliert und wurde während des Bürgerkriegs massiv ausgebaut.

Der Prozess wird nun fortgesetzt, und das Gericht muss entscheiden, ob hochrangige Sicherheitsbeamte qua Amt Mitverantwortung tragen. Die Verteidigung von Al H. versucht, ihn als unfreiwilligen Beobachter eines immer brutaleren Machtapparats darzustellen. Sie betont, dass er als Angehöriger der drusischen Minderheit nichts zu sagen hatte und die wahre Macht in der Hand eines Alawiten lag, der auch die Assad-Familie repräsentierte. Diese Argumentation könnte den Verlauf des Prozesses maßgeblich beeinflussen.

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2 reports

Kurier logoKurierParty-alignedCenterFactual 95Objective 8519 days ago
Torture trial in Vienna: Victims reported cruel details

In the ongoing trial in Vienna involving two former members of the Syrian Assad regime, a victim described severe torture and deplorable detention conditions inflicted by the authorities they were part of between 2011 and 2013. The defendants, Khaled Al H. and Moussab Abou R., are accused of being responsible for the torture of at least 21 people in Raqqa, including instances where they personally used violence. A statement from a deceased forensic doctor was read in court, detailing systematic violence against detainees under the Assad regime, some of which resulted in death.

Bias read (Center): The article presents factual details of a legal proceeding without overtly favoring any side. It includes direct quotes from a victim and a deceased forensic doctor, providing balanced information about the accusations and the nature of the alleged crimes. There is no evident editorializing or one-s

Why these scores (Factual 95 · Objective 85): The article provides detailed and specific information about the trial, including names, roles, and allegations against the defendants. It aligns closely with the cross-source consensus. The tone is generally neutral but includes some emotionally charged descriptions of the torture, which slightly r

Der Standard logoDer StandardIndependentCenterFactual 90Objective 8017 days ago
Beatings, Electricity, Violence: What We Know After Eight Days of Trial in the Vienna Torture Trial

The article provides an update on the ongoing trial in Vienna involving two former representatives of the Assad regime, accused of systematic torture of civilians at the start of the Syrian civil war. The trial has been ongoing for eight days out of a total of 13 expected sessions. The defendants include Khaled Al Halabi, a former brigadier general who arrived in Austria with the help of the Austrian intelligence service and the Israeli Mossad several years ago. The prosecution alleges that high-ranking officials were involved in the systematic torture of civilians. The article highlights the惨

Bias read (Center): The article presents factual information about the trial without overtly favoring any side. It describes the proceedings neutrally, focusing on the legal process and the allegations against the defendants. There is no clear indication of biased language, one-sided sourcing, or editorializing.

Why these scores (Factual 90 · Objective 80): This article accurately summarizes the trial's focus on systemic torture by high-ranking officials. It mentions the defendants' roles and the charges against them. However, it uses more emotionally charged language than necessary, such as 'unerträgliche Schilderungen,' which affects its neutrality.

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