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Attack on housing project in Cottbus: Suspicion of attempted murder
Germany🏛️ Politicsyesterday

Attack on housing project in Cottbus: Suspicion of attempted murder

A suspected attempted murder attack occurred against the alternative housing project 'Zelle 79' in Cottbus, Germany. The police have launched an investigation into two suspects from the far-right spectrum, who were allegedly responsible for throwing bottles filled with flammable liquids at the building. This incident follows previous attacks on the same project using pyrotechnics. The suspects are believed to be between 15 and 20 years old, dressed in black, and one was seen wearing a tattoo and a colored mask. The attack took place during the Christopher-Street-Day (CSD) action weeks, where residents had displayed rainbow flags and a CSD poster. Local activists condemned the attack as an assault on queer life in Cottbus. The city is known for being a hotspot of right-wing extremism in Brandenburg, with recent incidents including anti-Semitic graffiti and threats against alternative housing projects.

In der Nacht vom 2. auf den 3. Juli 2026 geriet das alternative Wohnprojekt „Zelle79“ in Cottbus unter Beschuss. Unbekannte werfen Molotowcocktails auf das Gebäude, was die Polizei zur Ermittlung wegen des Verdachts des versuchten Mordes anweist. Die Tat fand statt, als die Stadt Cottbus gerade in den Christopher-Street-Day-Aktionswochen lag, wobei die Bewohner des Projekts eine Regenbogenflagge und ein Plakat mit dem Motto „Liebe Cottbuser*innen, wir gendern trotzdem!“ aufgestellt hatten. Diese Maßnahmen standen im Zusammenhang mit der aktuellen Debatte um das Gendern in der Verwaltung, da ein AfD-Antrag, der das Gendern verbieten sollte, positiv entschieden worden war.

Die Polizei berichtet, dass zwei unbekannte Männer, vermutlich im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, schwarz gekleidet waren und Flaschen mit brennbaren Flüssigkeiten auf das Projekt warfen. Die Beamten konnten einen kleinen Brand nahe dem Gebäude löschen, jedoch wurden keine Verletzungen gemeldet. Die Täter nahmen laut einer Bewohnerin, Fabi Buchholz, bewusst das Risiko ein, dass Menschen verletzt oder sogar getötet werden könnten. Sie betonte, dass es Sommer sei und viele Fenster offenstanden, was das Risiko erhöhte.

Die Polizei hat den Vorfall als versuchten Mord eingeordnet, da sich zur Tatzeit Personen im Gebäude aufhielten. Der Pressesprecher der Polizei Cottbus, Sascha Erler, begründete diese Einschätzung mit der Tatsache, dass die Tatzeit im Schlafzimmer liege. Zudem wurde eine Ermittlungsgruppe aus der Mordkommission und dem Staatsschutz gebildet, da das Wohnprojekt als alternatives Szeneobjekt angesehen wird. Erler betonte, dass die Polizei zwar zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen ergreife, doch solche Vorfälle nicht verhindert werden könnten.

Die Stadt Cottbus gilt als ein Hotspot für Rechtsextremismus in Brandenburg. Im Frühjahr hatte es antisemitische Schmierereien an der Synagoge und eine Leuchtfackel in einem alternativen Wohnprojekt gegeben. Zudem gab es Drohungen gegen einen Studentenpfarrer, der sich aktiv gegen Rechtsextremismus engagierte. Ende April fanden Demonstrationen gegen rechte Gewalt statt, an denen tausende Menschen teilnahmen. Im vergangenen Jahr gab es bereits mehrere Angriffe auf das Wohnprojekt „Zelle79“, darunter Versuche, die Tür mit einem Böller aufzusprengen und Pyrotechnik auf das Haus zu schießen.

Fabi Buchholz, eine der Bewohnerinnen des Projekts, äußerte sich scharf gegenüber der taz und forderte, dass sich die Nazis nicht länger so sicher fühlen dürften. Sie verwies darauf, dass dies bereits der sechste öffentlich bekannte Anschlag sei. Die Initiative „Sichere Orte“ betonte, dass der Brandanschlag ein direkter Angriff auf queeres Leben in Cottbus sei. Lukas Pellio, Sprecher der Initiative, zeigte sich bestürzt über die Gewaltakte und betonte, dass solche Vorfälle nicht toleriert werden dürfen.

Brandenburgs Innenminister Jan Redmann (CDU) verurteilte die Anschläge in einer Pressemitteilung. Er betonte, dass Wer Molotowcocktails werfe, Opfer in Kauf nehme. Die Polizei hat seitdem einen Streifenwagen vor dem Objekt stationiert und koordiniert mit den Bewohnern, um das Sicherheitsgefühl zu verbessern. Obwohl die Polizei keine konkreten Hinweise auf die Täter hat, bleibt das Projekt „Zelle79“ weiterhin in der Öffentlichkeit präsent, denn seine Bewohner erklären, dass sie sich nicht unterkriegen lassen und weiterhin sichtbar bleiben möchten. Die Situation bleibt spannend, und die Ermittlungen laufen weiter.

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3 reports

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungIndependentLeftyesterday
Right stop in Cottbus: Molotov cocktails against the 79Cell79

In Cottbus wurden am 3. Juni 2025 Molotow-Cocktails auf das alternative Wohnprojekt 'Zelle79' geworfen, wodurch ein Brandanschlag verübt wurde. Die Polizei hat den Vorfall als versuchten Mord eingestuft und sucht nach zwei unbekannten Tätern im Alter zwischen 15 und 20 Jahren, die schwarz gekleidet waren. Die Anschläge sind Teil einer Serie, da es bereits im Mai und Dezember 2025 zu ähnlichen Vorfällen kam. Die Bewohnerin Fabi Buchholz kritisiert die Gewalt und betont, dass das Projekt weiterhin bestehen bleibt. Der brandenburgische Innenminister Jan Redmann verurteilt die Anschläge und betont, dass die Täter Opfer in Kauf nehmen. Gleichzeitig wurde ein AfD-Antrag genehmigt, der das Gendern in der Stadtverwaltung untersagt.

Bias read (Left): Der Artikel verwendet eine klar linke Framing-Strategie, indem er rechte Anschläge als 'versuchten Mord' bezeichnet und die Täter als 'Nazis' bezeichnet. Die Berichterstattung betont die Gefahr für das alternative Wohnprojekt und verbindet dies mit der politischen Motivation der Anschläge. Zudem ver

taz – die tageszeitung logotaz – die tageszeitungIndependentCenteryesterday
Attack on housing project in Cottbus: Suspicion of attempted murder

A suspected attempted murder attack occurred against the alternative housing project 'Zelle 79' in Cottbus, Germany. The police have launched an investigation into two suspects from the far-right spectrum, who were allegedly responsible for throwing bottles filled with flammable liquids at the building. This incident follows previous attacks on the same project using pyrotechnics. The suspects are believed to be between 15 and 20 years old, dressed in black, and one was seen wearing a tattoo and a colored mask. The attack took place during the Christopher-Street-Day (CSD) action weeks, where residents had displayed rainbow flags and a CSD poster. Local activists condemned the attack as an assault on queer life in Cottbus. The city is known for being a hotspot of right-wing extremism in Brandenburg, with recent incidents including anti-Semitic graffiti and threats against alternative housing projects.

Bias read (Center): The article presents a balanced account of the event, focusing on factual reporting without overt ideological slant. It reports on the nature of the attack, the involvement of far-right suspects, and the broader context of right-wing extremism in the region. While the article highlights the threat,它

Frankfurter Allgemeine (FAZ) logoFrankfurter Allgemeine (FAZ)Independent🔒Rightyesterday
State security investigated: arson attack on alternative housing project in Cottbus

In Cottbus wurde ein Brandanschlag auf ein alternatives Wohnprojekt gemeldet, wobei brennbare Flüssigkeiten in Flaschen verwendet wurden. Die Polizei untersucht den Vorfall unter dem Verdacht des versuchten Mordes und vermutet einen rechtsextremistischen Hintergrund. Zuvor hatte es bereits mehrere Angriffe auf das Wohnprojekt „Zelle 79“ gegeben, darunter Versuche, die Tür mit einem Böller aufzusprengen und Pyrotechnik abzufeuern. Die Tat ereignete sich während der Christopher-Street-Day-Aktionswochen, wobei die Bewohner des Projekts eine Regenbogenflagge aufgehängt hatten. Die Stadt Cottbus wird als Hotspot für Rechtsextremismus in Brandenburg angesehen, nachdem antisemitische Schmierereien und andere Vorfälle stattgefunden hatten.

Bias read (Right): Die Berichterstattung betont den rechtsextremistischen Hintergrund des Angriffs und verknüpft das Wohnprojekt mit queerem Leben, was implizit eine politische Positionierung suggeriert. Die Betonung der Sicherheitsbedrohung durch rechtsextreme Gruppen sowie die Erwähnung der staatlichen Maßnahmen wie

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