Michael Höllerer ist seit 1. Juli neuer Vorstandschef der Raiffeisen Bank International (RBI), und bereits in seiner ersten Woche als Chef gab er positive Nachrichten bekannt: Der Gewinn der Bank im ersten Halbjahr, unter Verantwortung seines Vorgängers Johann Strobl, stieg um ein Viertel, ohne das Geschäft in Russland berücksichtigt zu haben. Höllerer verwies auf erfolgreiche M&A-Projekte, darunter die Übernahme der rumänischen BBVA Garanti und der Addiko Bank. Die Übernahme der BBVA Garanti befindet sich im Genehmigungsverfahren und soll Mitte Oktober abgeschlossen werden, während die Addiko-Bank-Übernahme in einer weiteren Phase beginnt. Höllerer betonte, dass die RBI eine neue Strategie zur Steigerung des Wachstums und der Profitabilität entwickeln wird, wobei besonderes Augenmerk auf das Privatkundengeschäft und die Digitalisierung gerichtet sein wird. Gleichzeitig plant die Bank, ihr Russland-Geschäft sukzessive abzubauen, da es komplex ist und Genehmigungen schwer zu erhalten sind. Obwohl das Kreditvolumen in Russland seit Beginn des Krieges um 80 Prozent sank, erzielte die russische Tochterbank im zweiten Halbjahr 2025 einen Gewinn von 550 Millionen Euro.
Bias read (Center): Der Artikel präsentiert Fakten und strategische Entscheidungen der RBI ohne offensichtliche politische Schwerpunkte oder parteiliche Einstellungen. Die Berichterstattung bleibt sachlich und konzentriert sich auf geschäftliche Entwicklungen, M&A-Aktivitäten und Finanzdaten. Es gibt keine bewusste Nei




