Der argentinische Senat hat ein Gesetz zur Deregulierung von Landbesitz in entscheidenden Punkten abgeschwächt, was eine Niederlage für Präsident Javier Milei darstellt. Das Gesetz, das den Schutz von Mieter und die Regulierung von Landbesitz betraf, wurde zwar mit einer knappen Mehrheit verabschiedet, aber zwei umstrittene Teile wurden zurückgezogen, um eine Abstimmungsniederlage zu vermeiden. Die Regierung argumentierte, dass die bestehenden Eigentumsbeschränkungen Investitionen behinderten und mehr ausländisches Kapital anlocken könnten. Vor dem Kongressgebäude fanden jedoch massive Demonstrationen statt, bei denen Gewerkschaften, linke Parteien und soziale Organisationen gegen den Gesetzentwurf protestierten. Die Demonstrationen endeten mit gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen Demonstranten und Polizei, wobei mindestens 26 Personen festgenommen wurden. Die Opposition befürchtete, dass das Gesetz den Ausverkauf strategischer landwirtschaftlicher Flächen und die Ernährungssicherheit gefährden würde. Zudem wurde eine Deregulierung des Waldbrandmanagements zurückgenommen, um Spekulationen und Immobiliengeschäfte auf abgebrannten Flächen zu verhindern.
Bias read (Progressive): Der Artikel betont die oppositionelle Sichtweise, insbesondere die Bedrohung durch die deregulatorischen Maßnahmen der Regierung unter Präsident Milei. Es wird stark auf die sozialen Bewegungen, die linke Parteien und Gewerkschaften hingewiesen, während die Regierung als rechtslibertarisch eingeordn






