Abelardo de la Espriella, Kolumbiens ultrarechter Präsidentschaftswahlsieger, leistet am Freitag seinen Amtseid in Cali, was ein Novum darstellt, da die Amtseinführung bisher immer in Bogotá stattfand. Die Zeremonie findet in einem luxuriösen Hörsaal der Universidad Santiago de Cali statt und wird gefolgt von einer Rede im Militärbataillon Pichincha sowie einer ersten Sitzung mit dem Sicherheitsrat. De la Espriella, der sich als „Tiger“ bezeichnet, hat während seines Wahlkampfs eine Politik der harten Hand, militärische Symbole und religiöses Personenkult betont. Seine Amtsübernahme wurde durch einen spirituellen Retreat begleitet, in dem er biblische Texte und Leitsätze des Papstes betrachtete, obwohl Kolumbien ein laizistischer Staat ist. Seine Entscheidung, die Amtseinführung nicht in einer Garnison abzuhalten, wurde vom aktuellen Präsidenten Gustavo Petro verboten, der argumentierte, dass dies gegen das republikanische Prinzip sei. De la Espriella plant außerdem, wichtige Aspekte des Friedensabkommens mit der FARC-Guerilla abzuschaffen.
Bias read (Conservative): The article emphasizes the religious fervor and militaristic symbolism associated with de la Espriella’s presidency, which aligns with right-wing ideologies. It highlights his rejection of secular principles in a constitutional laic state and frames his policies as a break from previous leftist and





