In Berlin wird seit Sonntag Videoüberwachung mit Verhaltenserkennung eingeführt, beginnend am Kottbusser Tor. Die Einstufung von Gebieten als 'kriminalitätsbelastete Orte' (kbO) ist Voraussetzung für die Nutzung von Überwachungstechnologien und verdachtsunabhängige Kontrollen. Diese Einstufung wird von der Senatsinnenverwaltung relativ freihändig festgelegt, und die Datenbasis für die Kriminalitätszahlen ist nicht öffentlich zugänglich. Während der Polizei bei einer Presseanfrage Zahlen vertauscht wurden, führte das zu irreführenden Berichten. So wurde die Rigaer Straße als Hochburg der linksextremen Besetzerstimmung dargestellt, während am Kottbusser Tor ein historischer Tiefstand der Kriminalität gemeldet wurde. Die Polizei korrigierte später die Zahlen und gab den Fehler zu. Der Fall hebt die Problematik der Geheimhaltung der Datenbasis hervor, da dies die Rechtmäßigkeit der Einstufung der kbO beeinträchtigt. Politiker der Linken und Grünen kritisieren das System als absurdes und unkontrolliertes Instrument.
Bias read (Progressive): Der Artikel betont die Untransparenz und politische Manipulation der Kriminalitätsdaten durch die Behörden, was eine Linksneigung widerspiegelt. Es wird die Macht der Regierung über die Polizei und die Auswirkungen auf die Bürger kritisiert, insbesondere die Stigmatisierung der linken Szene. Die Quo






