Gunther von Hagens, der Gründer der «Körperwelten»-Ausstellungen, ist am 23. April 2025 im Alter von 81 Jahren verstorben. Er litt seit vielen Jahren an einer Parkinson-Erkrankung, die ihm das Thema Alterung und Tod immer näherbrachte. Von Hagens entwickelte in den 1970er-Jahren eine Methode zur Konservierung von Leichen zu anatomischen Präparaten, die weltweit Millionen Menschen bekannt machten. Die «Körperwelten»-Ausstellungen, in denen er plastinierte Körperzeichen präsentierte, lösten kontroverse Diskussionen aus, da einige Kritiker die Menschenwürde verletzt sahen. Von Hagens betonte jedoch, dass seine Arbeit darauf abzielen sollte, das Bewusstsein für den menschlichen Körper und damit für ein gesünderes und verantwortungsvolleres Leben zu schärfen. Seine Frau Angelina Whalley und sein Sohn lobten seinen Einsatz, um Anatomie aus der Fachwelt in die breite Gesellschaft zu bringen.
Bias read (Center): The article presents a factual account of Gunther von Hagens' death and legacy without overtly promoting any ideological stance. While the subject involves ethical debates around body preservation and human dignity, the framing remains neutral, focusing on his contributions and personal reflections.





