Hellweg-Baumärkte, eine bekannte Kette von Bau- und Gartenmärkten, hat sich am Montag, den 29. Juni 2026, insgesamt in Österreich unter das Sanierungsverfahren mit Eigenverwaltung gestellt. Dies folgt auf die Insolvenzantragstellung ihrer deutschen Unternehmensmutter Mitte Juni. Das Unternehmen betreibt in Österreich sechs Märkte, die weiterhin mit vollem Sortiment geöffnet bleiben. Laut Angaben des Unternehmens sind etwa 165 Mitarbeiter beschäftigt, und es wird angestrebt, das Unternehmen fortzuführen und zukunftsfähig aufzustellen.
Die sechs österreichischen Märkte befinden sich in den Städten Kirchdorf an der Krems, Ried im Innskreis, Straßwalchen, Graz, Raaba und Fürstenfeld. Obwohl das Unternehmen offiziell keine Schließungen ankündigte, bleibt die Situation für die Mitarbeiter unklar. Die Kundenkarten, Rabatte und laufenden Aktionen bleiben weiterhin gültig, was darauf hindeutet, dass das Unternehmen versucht, die Kundenbindung zu erhalten.
Laut den zuletzt eingereichten Bilanzunterlagen für das Geschäftsjahr 2024 lag der Umsatz bei 36,83 Millionen Euro. Allerdings stiegen die Verbindlichkeiten auf 16,29 Millionen Euro, während der Jahresverlust 6,31 Millionen Euro betrug. Der Bilanzverlust, berücksichtigend den Gewinnvortrag aus den Vorjahren, lag bei 4,47 Millionen Euro. Diese Zahlen zeigen, dass das Unternehmen finanziell stark belastet ist und dringend eine Umstrukturierung benötigt.
Die Hellweg-Gruppe nannte als Gründe für das Sanierungsverfahren eine zurückhaltende Konsumnachfrage, Belastungen entlang der Lieferketten und steigende Miet- und Betriebskosten. Das Unternehmen möchte die Eigenverwaltung nutzen, um HELLWEG aus eigener Kraft geordnet und zukunftsfähig neu aufzustellen. Dazu wird die Geschäftsführung durch erfahrene Sanierungsexperten begleitet. Gemeinsam mit den Sanierungsverwaltern wird ein Sanierungsplan erstellt, der auf die beste mögliche Zukunftslösung abzielt.
Im Rahmen des Restrukturierungsprozesses werden sämtliche Geschäftsbereiche auf ihre wirtschaftliche Leistungsfähigkeit hin analysiert. Dabei werden auch die bestehende Standortstruktur sowie deren künftige Ausgestaltung sorgfältig bewertet, um die Grundlage für langfristig tragfähige Entscheidungen zu schaffen. Das Unternehmen plant, die Belegschaft, Partner und Öffentlichkeit „frühzeitig und transparent auf dem Laufenden zu halten“. Am Montag soll eine Informationsveranstaltung für die Mitarbeiter stattfinden, um sie über die aktuelle Lage zu informieren.
Die Insolvenz der deutschen Unternehmensmutter hatte bereits im Juni zu Bedenken geführt, und nun zeigt sich, dass auch der österreichische Teil des Geschäfts schwer belastet ist. Die Gründe für die finanzielle Schwäche liegen in einer Kombination aus externen Faktoren wie geringer Nachfrage und steigenden Kosten, aber auch internen Strukturproblemen. Es bleibt abzuwarten, ob die Sanierungsmaßnahmen Erfolg haben werden und ob die Mitarbeiter ihre Arbeitsplätze behalten können. Die nächsten Wochen werden entscheidend sein, um festzustellen, ob das Unternehmen die Herausforderungen meistern kann oder ob weitere Maßnahmen erforderlich sein werden.
2 reports
KurierParty-alignedCenterFactual 98Objective 886 days ago Bankruptcy of a well-known chain of home improvement stores: 165 employees at risk of losing their jobsThe Austrian subsidiary of the German company Hellweg, which operates six DIY and garden stores across Austria with around 165 employees, has initiated a restructuring process with self-administration at the District Court in Linz. The move comes after the insolvency of the parent company in mid-June. Despite a significant annual loss of €6.31 million and high liabilities of €16.29 million, the stores remain open with full product ranges, customer cards, discounts, and ongoing promotions. The company cites reduced consumer demand, supply chain pressures, and rising rental and operating costs as reasons for the restructuring. Hellweg aims to restructure the business independently with support from experienced experts, analyzing all operational areas and evaluating existing locations for future sustainability. Employees will be informed of the situation on Monday, with the company pledging transparency with stakeholders.
Bias read (Center): The article presents factual information about the financial difficulties and restructuring efforts of a private business, without overtly favoring any political ideology. It reports on corporate decisions and economic challenges without taking a clear stance on political issues, maintaining a cent-
Why these scores (Factual 98 · Objective 88): This article provides more detailed financial data including revenue, liabilities, and losses from the 2024 balance sheet. All facts align with the cross-source consensus. The tone is slightly more descriptive but still largely objective.
ORF NewsState / PublicCenterFactual 95Objective 906 days ago Hellweg-Baumärkte is also insolvent in AustriaThe Austrian branch of Hellweg-Baumärkte has filed for restructuring under self-administration at the regional court in Linz, following the insolvency of its German parent company in mid-June. The company aims to continue operating its six building and garden stores across Austria, employing around 165 people, while maintaining full inventory, customer cards, discounts, and ongoing promotions. According to Hellweg, the restructuring is due to weak consumer demand, supply chain challenges, and rising rental and operational costs. The firm states it intends to reorganize and reposition itself independently for the future.
Bias read (Center): The article reports on a corporate restructuring process without taking a stance on political issues. It focuses on economic factors such as market conditions and operational challenges, presenting factual information without apparent ideological framing or bias.
Why these scores (Factual 95 · Objective 90): The article accurately reports the insolvency application, the number of stores, employees, and reasons for the restructuring. It omits some specific financial figures but aligns closely with the cross-source consensus. The tone remains neutral and factual.
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