Micron hat am Samstag in Hiroshima den symbolischen ersten Spatenstich für die Erweiterung seiner Chipfabrik gestartet. Die Erweiterung kostet insgesamt 1,5 Billionen Yen (rund 8,2 Milliarden Euro), wobei ein Drittel der Kosten vom japanischen Wirtschaftsministerium getragen wird. Die Fabrik in Hiroshima spezialisiert sich auf High-Bandwidth-Memory (HBM)-Chips, die besonders für KI-Anwendungen relevant sind. Die Erweiterung zielt darauf ab, die Verfügbarkeit von HBM-Chips zu erhöhen, was indirekt zu niedrigeren Preisen für DDR5-DIMMs führen könnte. Micron hat zudem 16 langfristige Verträge mit Großkunden geschlossen, um das Preisniveau bis 2030 zu sichern. Neben Hiroshima baut Micron auch in den USA und Südkorea Chipfabriken aus, wodurch die drei Hauptproduzenten von DRAM – Micron, Samsung und SK Hynix – zusammen etwa 90 % der globalen DRAM-Produktion abdecken.
Bias read (Center): Der Artikel beschreibt eine staatliche Förderung einer privaten Chipfabrik durch Japan, ohne klare politische Schlagzeilen oder parteiliche Positionen zu favorisieren. Es wird lediglich die Tatsache dargestellt, dass der Staat einen Teil der Investition übernimmt, was international üblich ist. Der F




